Erst zuckerkrank, dann dement?
Freitag, 18 Mai 2012
Baierbrunn - Wer an Diabetes leidet, entwickelt im Alter eher eine Demenz als Menschen mit gesundem Stoffwechsel. Das hängt zum einen damit zusammen, dass hohe Zuckerspiegel auf Dauer die Blutgefäße im Gehirn schädigen. Zum anderen gibt es Hinweise darauf, dass das Zucker-Hormon Insulin auch die Arbeit der Gehirnzellen direkt beeinflusst.


Möglicherweise können auch häufige, schwere Unterzuckerungen eine Demenz fördern, da Zucker für die Gehirnzellen die wichtigste Energiequelle ist. Ein gesunder Lebensstil mit regelmäßiger Bewegung verhilft Diabetikern daher nicht nur zu besseren Zuckerwerten, sondern senkt auch das Demenzrisiko, so das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber" in seiner aktuellen Ausgabe.

Quelle: Wort und Bild - Diabetes Ratgeber

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