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Innovative Versorgungskonzepte von Ärzten und Pflegenden fördern |
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Dienstag, 31 Januar 2012 |
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Der Vize-Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Max Kaplan, hat eine angemessene Finanzausstattung für die Pflege in Deutschland gefordert. Finanziell nachhaltig sei der vorgelegte Entwurf für die Pflegereform wahrscheinlich nicht. „Den Beitragssatz um 0,1 Prozentpunkte anzuheben, bringt 1,1 Milliarden Euro im Jahr. Das wird nur vier weitere Jahre reichen“, sagte Kaplan in einem Interview mit der Ärztezeitung
In einer Gesellschaft des längeren Lebens gehe es darum, menschenwürdig alt werden zu können. „Was mich ärgert, ist, dass man die Berufsgruppen dafür in Vorleistung treten lässt“, sagte Kaplan. Man baue auf den Idealismus der Berufsgruppen und nutze ihn aus, so lange es nur eben geht. Das werde negativ auf die Versorgung der Pflegebedürftigen zurückschlagen. Auch müsse der Pflegebedürftigkeitsbegriff neu definiert und neben den Demenzkranken weitere Personen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz einbezogen werden. „Hier entsteht ein immenser Bedarf, dem man gerecht werden muss“, so Kaplan.
Es hätten sich Pflegenetze gebildet, die sich an Runden Tischen Gedanken machten, wie sie Patienten versorgen. „Da gibt es heute schon tolle Modelle. Aber die werden nicht finanziert. Hier handelt es sich um reinen Idealismus, sowohl bei den Ärzten als auch bei den Pflegekräften“, sagte Kaplan.
Quelle: BÄK
Hwelt
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