Sozialraum und Inklusion Drucken E-Mail
Dienstag, 31 Januar 2012

Nachdem die wissenschaftliche Veranstaltungsreihe „Sozialraum und Inklusion“ der Europäischen Akademie für Inklusion, die von den Bildungsträgern des Instituts für berufliche Aus- und Fortbildung (IBAF gGmbH) in Rendsburg und der Elly-Heuss-Knapp-Schule in Neumünster in Kooperation betrieben wird, im Jahr 2011 mit rund 350 Teilnehmern aus ganz Schleswig-Holstein, bereits viele Interessierte angezogen hat, wird diese nun fortgesetzt.

 

Die Reihe, die vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Schleswig-Holstein im Rahmen der Initiative „Alle inklusive“ gefördert wird, lädt Menschen mit Behinderungen und andere Menschen, die von gesellschaftlicher Ausgrenzung bedroht sind, nicht nur als Teilnehmer, sondern auch als Vortragende ein, die Veranstaltungen aktiv mitzugestalten und lebt von der Präsentation vielfältiger Beispiele aus der Praxis.

 

Während die Themen des letzten Jahres sich im Schwerpunkt mit Fragen der sozialräumlichen Inklusion in Bezug auf Menschen mit Behinderungen befasst haben, wird in diesem Jahr der Themenkreis weiter gefasst, da Inklusion ein Begriff ist, der sich auf viele von gesellschaftlichem Ausschluss betroffene Bevölkerungsgruppen bezieht. Dabei dürfen die kategorischen Überschneidungen dieser Gruppen untereinander nicht vergessen werden: So sind zum Beispiel, nach Angaben des statistischen Bundesamtes aus dem Jahre 2007 (Stand 31. Dezember), von den 6.918.172 Menschen mit Schwerbehindertenstatus in Deutschland 54,29 % ältere Menschen über 65 Jahre.

 

Die Fragen, die den nächsten Workshop prägen, lauten: Was können Alte und Junge voneinander lernen und wie können sie zusammen leben? Demografischer Wandel und Sozialraum: Wie verändern sich unsere Gesellschaft und unsere Städte? Wie verändern sich die Strukturen im ländlichen Raum durch den demographischen Wandel? Und wie strukturieren sich Sozialräume und die Beziehungen zwischen den Generationen neu?

Die Referentin des wissenschaftlichen Auftaktvortrages mit dem Titel: "Herausforderungen für die Quartiersentwicklung aus gerontologischer Sicht“, ist Jutta Hansen von der Forschungsgruppe Gerontologie des Instituts für Sozialwissenschaften der Christian-Albrechts-Universität Kiel. Die Praxisbeispiele sind das
BegegnungsCentrum Haus im Park der Körber Stiftung Hamburg, welches von Constanze Claus, Leitung Kommunikation und Veranstaltungsmanagement Haus im Park,
und von Teilnehmenden  der Jung-Alt-Projekten des Zentrums vorgestellt wird, indem sie von ihren eigenen Erfahrungen innerhalb dieser Projekte berichten. Das BegegnungsCentrum Haus im Park ist ein innovatives Projekt für die Förderung selbstbestimmten Lebens im Alter in der Mitte der Gesellschaft und für den regen Austausch und Kontakt zwischen den Generationen.

Außerdem wird das Modellvorhaben "Demografischer Wandel - Region schafft Zukunft" des Kreises Nordfriesland von der Projektverantwortlichen Birgit Stephan vorgestellt. Der Titel ihres Vortrages lautet: "Gesellschaftliche Herausforderungen annehmen - kommunale Gestaltungsspielräume konsequent nutzen". Der Kreis Nordfriesland ist ausgewählte Modellregion des vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung geförderten Modellvorhabens.

 

Mehr Information finden Sie unter:  www.inklusion-sh.eu

 

Der Workshop findet von 10.00 bis 16.00  Uhr statt.                                           

 

Bitte melden Sie sich bis zum 29. Februar 2012 verbindlich unter der E-Mail-Adresse Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können oder unter der Telefonnummer 04331-130660 an und überweisen den Tagungsbeitrag von 30,00 EUR (inkl. Verpflegung: Getränke, Mittagessen, Gebäck am Nachmittag) auf das folgende Konto:

 

EDG Kiel

Konto-Nr. 223964

BLZ 210 602 37

 

 

Veranstaltungsort:

 

Kiek in

Gartenstraße 32

24534 Neumünster

 

 Autorin: Diane Mönch

 

Hwelt

 

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