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Wissenschaft und Bildung bei den Special Olympics München 2012 |
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Mittwoch, 25 Januar 2012 |
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Die Special Olympics München 2012, die Nationalen Spiele für Menschen mit geistiger Behinderung, stehen auch im Zeichen von Wissenschaft und Fortbildung: Während der Spiele finden der Internationale Wissenschaftliche Kongress "Behinderung, Bewegung, Befreiung - Möglichkeiten und Grenzen der Inklusion" (25. - 26. Mai 2012) und das Jugendsymposium "Gemeinsam bewegt" (21. - 25. Mai 2012) statt. Darüber hinaus befassen sich Studierende der TU München, der International School of Management und der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation in verschiedenen wissenschaftlichen Projekten mit Themen zur Großveranstaltung, zu Special Olympics und zum Inklusionsgedanken. Die Kooperationen mit den drei Universitäten bzw. Hochschulen schließt auch die direkte Unterstützung vor Ort, z.B. durch die Mitarbeit von Studenten als Volunteers, ein.
Der Kongress ist bereits der vierte seiner Reihe und wird in Zusammenarbeit mit der TUM veranstaltet. Als Keynote-Speaker sind Willi Lemke (UN-Sonderbeauftragter für Frieden und Sport), Peter Masuch (Präsident des Bundessozialgerichts), Prof. Dr. Adreanus Vermeer (Niederlande), Dr. Christoph Lienert (Manhattan College New York, USA), Dr. Sandra Dowling (University of Ulster, GB), Prof. Dr. Grudrun Doll-Tepper (HU Berlin, Deutschland) geladen. Der Kongress richtet sich an Wissenschaftler, Studierende, Vertreter des Sports sowie Vertreter der Behindertenhilfe und Praktiker aus Schulen, Vereinen und Einrichtungen.
Zum zweiten Mal findet bei Nationalen Spielen ein Jugendsymposium statt, bei dem sich Jugendliche mit und ohne geistige Behinderung gemeinsame Standpunkte zum Sporttreiben und zu ihrem Lebensalltag erarbeiten. Die Jugendlichen können sich mit eigenen Projektideen bewerben. Die Projekte werden während des Symposiums bearbeitet, diskutiert und sollen nach dem Symposium öffentlich bekannt gemacht und umgesetzt werden. Die Teilnehmer sind zwischen 14 und 18 Jahre alt und kommen aus dem Raum München.
Die Kooperationen mit den Hochschulen sind vielfältig. So erarbeiten ISM-Studenten in Projektgruppen Sicherheitskonzepte, bereiten die Eröffnungs- und Abschlussfeier mit vor und arbeiten während der Spiele als freiwillige Helfer. Den beteiligten Studenten der Macromedia Hochschule geht es vor allem um neue Ideen zur Organisation sowie medialen Inszenierung der Nationalen Spiele für Menschen mit geistiger Behinderung. Die Gestaltung zusätzlicher Piktogramme für die Veranstaltungsstätten gehört ebenso zu den Kooperationsprojekten wie die Ausarbeitung eines Kriseninterventionsplans und einer neuen Dramaturgie für die Siegerehrungen oder die Erstellung verschiedener Athleten- und Unterstützerporträts, die Konzeption des Medientags im Vorfeld der Spiele oder die Empfehlung für Social Media Aktivitäten.
Quelle: SOD
Hwelt
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