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Verwaltungsausgaben der Krankenkassen |
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Dienstag, 03 Januar 2012 |
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Berlin, - Zu der am Montag veröffentlichten Studie der Unternehmensberatung „A.T. Kearney“ zu den Verwaltungsausgaben der Krankenkassen erklärt der Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Frank Ulrich Montgomery: „Wir begrüßen es außerordentlich, dass einmal mehr in einer Studie auf die absoluten Missstände der Bürokratisierung des Gesundheitswesens zu Lasten der Patientinnen und Patienten hingewiesen wird. Seit Jahren warnt die Ärzteschaft vor den Folgen der Überverwaltung und Bürokratisierung der Patientenversorgung. Gerade in Zeiten des Ärztemangels wiegt es umso schwerer, dass unnötiger Verwaltungsaufwand, hervorgerufen durch häufig wechselnde politische Vorgaben und Schnittstellenprobleme, kaum noch Kapazitäten für die eigentlichen Aufgaben der im Gesundheitswesen Tätigen lässt.
Politik und Kostenträger muss es zu denken geben, wenn Ärzte und andere in der Patientenversorgung Beschäftigte angeben, dass mindestens die Hälfte der von der GKV verursachten Verwaltungsaufwände mit Gesamtkosten von 13 Milliarden Euro eingespart werden könnten. Dieses Geld gehört den Versicherten und sie haben ein Recht darauf, dass es nicht für sinnlose Krankenkassenvorschriften verplempert wird, sondern in die unmittelbare Patientenversorgung fließt. Dabei liegt der Grund für den Kontrollwahn der Kassen auch in der immer stärker marktwirtschaftlichen Ausrichtung unseres Gesundheitssystems. Ökonomischen Fehlanreizen des Wettbewerbs lässt sich aber nicht durch mehr Bürokratie begegnen. Die Ärzteschaft hat viele Vorschläge zur Verbesserung der Versorgung gemacht. Dieses würde helfen, Bürokratie abzubauen. Dann kann auch eine Vielzahl teurer und unnützer Verwaltungsvorschriften entfallen.“ Quelle: Bundesärztekammer Hwelt
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