Matthias Berg erhält Paralympic Order Award Drucken E-Mail
Montag, 12 Dezember 2011
Peking/Köln - Matthias Berg, DBS-Botschafter und ehemaliger Behindertensportler, hat den Paralympic Order Award für seinen langjährigen und herausragenden Einsatz im Behindertensport erhalten. Diese höchste Auszeichnung des International Paralympic Committee (IPC) wurde dem 50-jährigen während einer Galavorstellung im Rahmen der IPC-Generalversammlung in Peking (China) überreicht. „Es ist eine große Ehre und Freude, diese Auszeichnung zu erhalten – eigentlich fühle ich mich noch gar nicht so alt“, sagte Berg mit einem Augenzwinkern. „Aber im Ernst, der Sport hat mir unwahrscheinlich viel an Freude und Lebensqualität gegeben, aber auch an Selbstvertrauen und Selbstdisziplin. Deshalb möchte ich den Dank an die vielen Vereine und die zahllosen Menschen weitergeben, die Verantwortung übernehmen und tagtäglich den Behindertensport ermöglichen.“


Seit mehr als 20 Jahren engagierte sich Matthias Berg zunächst als Athletenvertreter, später als Vorsitzender des Rechtsausschusses im Deutschen Behindertensportverband und als dessen Vize-Präsident. Auf internationaler Ebene war er lange Jahre im Athleten-Beirat des IPC und ist seit 1997 Mitglied des „IPC Legal & Ethics Committee“. Darüber hinaus vertritt er seit 2003 den Behindertensport im IOC in der „Sport and Law Commission“. Matthias Berg ist erst der fünfte Deutsche seit Bestehen des IPC, der den „Paralympic Order“ erhält, zuletzt wurde Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper mit dem Preis geehrt.

Matthias Berg ist als Jurist Stellvertreter des Landrats und Erster Landesbeamter im Landkreis Eßlingen tätig. Er leitet dort auch das Dezernat für Umwelt und Technik. Zudem arbeitet er seit den Paralympics 2000 in Sydney als Co-Kommentator für das ZDF.

Hintergrund-Info: Der „Paralympic Order“ ist die höchste Auszeichnung, die einer Person in Verbindung mit den Paralympics verliehen werden kann. Das IPC würdigt damit Menschen, die sich in besonderer Weise um die paralympische Bewegung verdient gemacht haben, durch ihr Wirken das paralympische Ideal verkörpern, die herausragende sportliche Leistungen vollbracht oder in anderer Weise der paralympischen Bewegung herausragende Dienste erwiesen haben. Bisherige deutsche Ordensträger: Birgitta Blomquist (2005), Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper (2002), Dr. Gertrude Krombholz (2002), Walter Tröger (2001).

Quelle: Deutscher Behindertensportverband e.V.

Hwelt

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