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Mehr Selbstbestimmung für Todkranke |
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Samstag, 01 März 2008 |
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Hamburg (KNA) Eine parteiübergreifende Gruppe von Politikern will todkranken Menschen mehr Selbstbestimmungsrechte einräumen. Der SPD-Rechtspolitiker Joachim Stünker kündigte für kommende Woche einen entsprechenden Gesetzentwurf über sogenannte Patientenverfügungen an, wie das Hamburger Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» am Wochenende vorab meldete.
Der Vorstoß werde von Bundestagsabgeordneten der SPD, der FDP, der Grünen und der Linken mitgetragen. Die Gruppe um Stünker wolle mit ihrer Vorlage erreichen, dass der konkret geäußerte und niedergelegte Wille eines unheilbar erkrankten Menschen absolute Priorität habe. Für die Fraktionsspitzen der Koalitionsparteien CDU, CSU und SPD komme dieser Vorstoß überraschend, schreibt der «Spiegel». Sie hätten seit einer Grundsatzdebatte zur Thematik vor rund einem Jahr zu verhindern versucht, dass der Bundestag über neue Regeln für Patientenverfügungen entscheiden müsse, da sie einen gesetzgeberischen Eingriff in diese komplexe Materie für zu riskant hielten.
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