Auf Kälte gebettet Drucken E-Mail
Montag, 09 Mai 2011
Baierbrunn - Etwa eines von tausend Babys erleidet unter der Geburt einen Sauerstoffmangel, der sein junges Leben bedroht. Auch wenn es überlebt, bleiben oft schwere Behinderungen. Mit einer in der Regel dreitägigen Kühltherapie kann die Quote der Langzeitschäden jedoch um die Hälfte vermindert werden. Dabei wird die Körpertemperatur der Kleinen auf 33 bis 34 Grad heruntergekühlt.


Geschützt werden dadurch geschädigte, aber noch nicht abgestorbene Gehirnzellen. Sie können sich so nach und nach regenerieren. "Die Kühlung ist die einzige wirksame Therapie, die wir haben", sagt Dr. Norbert Immanuel Teig, leitender Arzt der Abteilung für Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin an der Universitätskinderklinik Bochum, im Apothekenmagazin "BABY und Familie". Die Babys vertragen die Therapie gut, berichtet er: "Es gibt praktisch keine Nebenwirkungen."

Quelle:Wort und Bild - Baby und Familie

Hwelt

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