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Down-Syndrom bei Anschlägen in Frage gestellt |
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Samstag, 23 Februar 2008 |
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Vor etwa drei Wochen fanden zwei Selbstmord-Anschläge auf Tiermärkten im Irak statt. Laut Spiegel Online hat das US-Militär nun Zweifel, dass der Anschlag vom 1. Februar von Frauen mit Down-Syndrom ausgeübt wurde. Condoleezza Rice und Ryan Crocker sagten damals, dass die Terrorgruppe Al Kaida mit solchen Aktionen einen neuen, brutalen Weg einschlage, um das Land zu destabilisieren. Das US-Militär ist sich nun aber nicht mehr sicher, ob es sich wirklich um Frauen mit Down-Syndrom handelte. Dies erklärte Armeesprecher Konteradmiral Greg Smith. Fest steht lediglich, dass die beiden Frauen wegen psychischer Probleme behandelt wurden.
Bei dem Anschlag wurden mindestens 73 Menschen getötet. In einer damaligen Meldung hieß es, die Anschläge wurde von zwei Frauen ausgeführt, die höchstwahrscheinlich gar nicht wussten das sie als Selbstmordattentäterinnen eingesetzt wurden. Es waren zwei Frauen mit Down-Syndrom. US-Kräfte durchsuchten nun eine psychiatrische Klinik in Baghdad. Der Direktor wurde unter dem Vorwurf, Patientendaten an die Extremisten weitergegeben zu haben, festgenommen. Laut Spiegel Online sagte die Vorsitzende des Komitees für Frauen und Kinder im irakischen Parlament, Samira al-Mussawi auf Anfrage: "Wir hatten von den Ministerien für Inneres, Arbeit und Soziales bereits vor einem Monat gefordert, eine Kampagne zu starten, um alle Obdachlosen, Behinderten, Bettler und geistig zurückgebliebenen Menschen von der Straße zu holen, weil sie von den Bewaffneten ausgenutzt werden können." Es sei auch notwendig, kurzfristig Zentren zu eröffnen, in denen diese Menschen untergebracht werden könnten. Die Politikerin sagte, die inzwischen große Zahl von Bettlern auf den Straßen von Bagdad sei bedauerlich und "kein schöner Anblick". Quelle: Spiegel Online
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