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Qualität neuer und etablierter Methoden – was wissen wir wann? |
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Donnerstag, 17 März 2011 |
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Unter diesem Titel findet am 12. April 2011 in Berlin eine öffentliche Präsentation der Sozialmedizinischen Expertengruppe "Methoden- und Produktbewertung " (SEG 7) und des Kompetenz-Centrums "Qualitätssicherung und -management" (KCQ) der MDK-Gemeinschaft statt.
Neue Methoden und Medizinprodukte, häufig grundsätzlich als Innovation bezeichnet, sind zum Zeitpunkt der Markteinführung in aller Regel unzureichend evaluiert. Aussagekräftige vergleichende Studien, die eine verlässliche Bewertung des Nutzen- und Schadenpotenzials erlauben, stellen die Ausnahme dar. Es ist offen, inwieweit die neuen Regelungen des Medizinproduktegesetzes zu einer Verbesserung der Situation führen.
Selbstverständlich wünschen wir für unsere Patienten Zugang zu innovativen Methoden, welche eine Verbesserung der Versorgung im Vergleich zu bisheriger Therapie bedeuten. Dabei zu bedenken ist, dass nicht jede Innovation automatisch einen Vorteil bedeutet. Die zur Zeit bestehenden Wege der Aufnahme neuer Methoden und Medizinprodukte in den Leistungskatalog der GKV möchten wir darstellen und mit Ihnen diskutieren.
Im zweiten Teil des Tages geht es um den Beitrag, den Qualitätssicherungsverfahren vor dem Hintergrund unzureichender Evaluation leisten können. Die Qualität und insbesondere die Qualitätssicherung in der medizinischen Versorgung werden auch bei eingeführten Verfahren / Medizinprodukten zunehmend und kontrovers diskutiert. Erreichte oder erwartete Qualitätsverbesserungen stehen dem Aufwand angesichts der Vielzahl der Verfahren und Methoden gegenüber. Daher scheint es geboten, grundlegende Anforderungen an die Sekundärtechnologie „QS“ zu reflektieren, um ihren aktuellen Stellenwert zu ermessen. Hierzu werden die Referenten ethische, methodische und praktische Aspekte beleuchten, wodurch wir zu einer Bestimmung künftiger QS-Anforderungen gelangen möchten.
Nähere Informationen zu den Themen und Referenten, zum Veranstaltungsort und den Anmeldemodalitäten finden Sie im Programmflyer in der rechten Spalte.
Wir freuen uns auf informative Präsentationen und auf Ihre rege Beteiligung an der abschließenden Paneldiskussion.
Quelle: Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e. V.
Hwelt
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