Die Geheimsprache der Viehhändler Drucken E-Mail
Dienstag, 19 Februar 2008
Hamburg – Sätze wie „Was schuckt die Bore?“ (was kostet die Kuh?) verstehen heute nur noch wenige Hundert Menschen in Deutschland. Doch auch als die so genannte Viehhändlersprache auf den Tiermärkten gebräuchlich war, diente sie hauptsächlich zum Ausschluss Dritter von geschäftlicher Kommunikation, berichtet das Magazin GEO in seiner März-Ausgabe.


Eine Arbeitsgruppe um den Sprachwissenschaftler Klaus Siewert von der Universität Paderborn dokumentiert derzeit die Geschichte der Viehhändlersprache und der mit ihr verbundenen Lebenswelt. Da der Viehhandel traditionell stark von jüdischen Kaufleuten geprägt war und viele der sprachlichen Elemente aus dem Hebräischen stammen, ging diese besondere Kultur hauptsächlich durch die Judenverfolgung binnen Kurzem zugrunde. Informationen über die alte Viehhändlersprache gibt es unter der Adresse: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können

Quelle: GEO

Hwelt

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