9. Deutscher Hörfilmpreis: Zehn Filme gehen an den Start Drucken E-Mail
Freitag, 17 Dezember 2010
Berlin - Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV) hat heute die Nominierungen für den 9. Deutschen Hörfilmpreis 2011 bekannt gegeben. Aus allen Einreichungen wurden von der Vorjury folgende zehn Hörfilmproduktionen ausgewählt:

 

  • „37 Grad Reihe: Nur das Beste für mein Kind“ (2010, Regie: Caroline Haertel & Mirjana Momirovic), eingereicht von 3Sat
  • „Buddenbrooks“ (2008, Regie: Heinrich Breloer), eingereicht von Degeto Film GmbH
  • „Die Päpstin“ (2009, Regie: Sönke Wortmann), eingereicht von Highlight Communications
  • „Ganz nah bei Dir“ (2009, Regie: Almut Getto), eingereicht von Filmlichter
  • „Im Angesicht des Verbrechens“ (2010, Regie: Dominik Graf), eingereicht von ARTE
  • „Lippels Traum“ (2009, Regie: Lars Büchel), eingereicht von Universum Film
  • „Polizeiruf 110: Fremde im Spiegel“ (2010, Regie: Ed Herzog), eingereicht vom Rundfunk Berlin Brandenburg
  • „Renn, wenn Du kannst“ (2010, Regie: Dietrich Brüggemann), eingereicht vom Südwestrundfunk
  • „Schutzlos“ (2010, Regie: René Heisig), eingereicht vom Zweiten Deutschen Fernsehen
  • „Wüstenblume“ (2009, Regie: Sherry Hormann), eingereicht von Majestic Filmverleih GmbH


Die festliche Preisverleihung findet am Dienstag, den 15. März 2011, in Berlin im historischen Atrium der Deutschen Bank Unter den Linden statt. Schirmherrin ist bereits zum dritten Mal die Schauspielerin Christine Neubauer.

Jetzt beginnt die Arbeit der prominent besetzten Jury, die unter den nominierten Filmen die Auswahl der Preisträger zu treffen hat. In diesem Jahr wieder mit dabei sind die Schauspielerinnen Brigitte Grothum und Bettina Zimmermann sowie Filmredakteur Lars-Olav Beier (Der Spiegel). Neu unter den Mitgliedern sind Claudia Roth (Bundesvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen), Filmproduzentin Uschi Reich und Regisseur Lars Kraume.

Hörfilme ermöglichen es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen. Diese Filme sind mit einer Audiodeskription (AD) versehen, die in knappen Worten zentrale Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekors beschreibt. Diese Bildbeschreibungen werden in den Dialogpausen eingesprochen.

Der Deutsche Hörfilmpreis wird seit 2002 vom DBSV verliehen und von der Aktion Mensch unterstützt. Hauptsponsor ist Pfizer Deutschland. Preisträger des 8. Deutschen Hörfilmpreises 2010 waren für ihre herausragenden Audiodeskriptionen Degeto Film mit der norwegischen Komödie „Elling“ und ARTE mit der Schweizer Produktion „Vitus“. Der erstmals von blinden und sehbehinderten Hörfilmfans gewählte Publikumspreis ging an den Bayerischen Rundfunk für die Hörfilmfassung von „Der Vorleser“.

Quelle: Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)

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