Fingertest warnt vor Druckgeschwüren Drucken E-Mail
Donnerstag, 25 November 2010
Baierbrunn - Menschen, die wegen einer schweren Erkrankung das Bett nicht mehr verlassen können, liegen sich nicht selten trotz guter Pflege wund. Das geschieht bevorzugt an Stellen, an denen dicht unter der Haut Knochen liegen, zum Beispiel an den Schulterblättern, dem Po und den Fersen. Sind erst einmal offene Wunden entstanden, ist es häufig sehr aufwendig, sie zum Abheilen zu bringen.


Einen auch für Laien durchführbaren Test, die Gefahr für das Entstehen eines Dekubitus, so der Fachbegriff, festzustellen, beschreibt die jüngste Ausgabe des Apothekenmagazins "Senioren Ratgeber": Drücken Sie Ihren Finger kurz in eine gerötete Hautstelle. Verfärbt sie sich weiß, besteht keine Gefahr. Bleibt die Rötung, ist bereits ein Druckgeschwür entstanden. Dann sollte man sich sofort an eine Pflegefachkraft wenden.

Quelle: Wort und Bild - Senioren Ratgeber

 Hwelt

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