|
Besseres Miteinander trotz Demenz |
|
|
|
Freitag, 05 November 2010 |
|
Baierbrunn - Demenzkranken macht nicht nur das nachlassende Gedächtnis zu schaffen. Die Krankheit hat noch viel mehr Folgen für den Alltag der Patienten und für ihre Angehörigen. Spezielle Kommunikations-Schulungen können dazu beitragen, entstehende Probleme zu bewältigen und den Austausch zwischen Kranken und Pflegendem zu verbessern.
"Viele Angehörige nehmen einen solchen Kurs zunächst als zusätzliche Belastung wahr. Jene, die sich doch für das Training entscheiden, berichten aber das Gegenteil: Sie fühlen sich durch die Teilnahme entlastet", berichtet die Psychologin Dr. Julia Haberstroh, Frankfurt, im Patientenmagazin "HausArzt". In dem "Trainingsangebot zur Kommunikation in der Versorgung von Menschen mit Demenz" (TANDEM) geht es nicht darum, die Pflege perfekter zu gestalten, sondern darum, die Pflegesituation zu erleichtern und Kranke wie Pflegende zu entlasten. Das Programm wird mittlerweile bundesweit von verschiedenen Einrichtungen wie Beratungsstellen für pflegende Angehörige angeboten.
Quelle: Wort und Bild - HausArzt - PatientenMagazin
Hwelt
|