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Mahnmal für NS-„Euthanasie"-Opfer |
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Freitag, 08 Oktober 2010 |
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Zum Projekt eines Berliner Mahnmals für die NS-"Euthanasie"-Opfer erklärt Claudia Roth MdB: In der Sitzung des Kultur- und Medienausschusses im Bundestag haben alle Fraktionen und Kulturstaatsminister Neumann Unterstützung für das Anliegen signalisiert, in Berlin ein Mahnmal für die NS-"Euthanasie"-Opfer zu errichten. Die Morde und schweren Verbrechen, die in der NS-Zeit an kranken Menschen, an Menschen mit Behinderung begangen wurden, dürfen nicht vergessen werden. Gerade in Berlin als dem Ort, von dem die Verbrechen ausgingen, brauchen wir eine Stätte, die an das erinnert, was geschah.
Deswegen haben wir verschiedene Anregungen aufgegriffen und einen Antrag zu diesem Thema ausgearbeitet und beschlossen. Ziel ist es, dass der Bund das Anliegen eines Mahnmals für die "Euthanasie"-Opfer unterstützt und finanziell mit trägt.
Wir freuen uns sehr, dass nun alle Fraktionen gemeinsam mit dem Kulturstaatsminister diese Aufgabe angehen wollen, um das Mahnmal fraktionsübergreifend zu einem Projekt des ganzen Bundestages zu machen.
Ein gemeinsames Vorgehen ist im Sinn der Sache und ein Signal dafür, dass die Fraktionen bei der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit einen breiten und konstruktiven Konsens anstreben.
Quelle: Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion
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