Informations-Flyer für Schwangere Drucken E-Mail
Dienstag, 24 August 2010
Berlin - Gestern stellte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, den von ihr in Kooperation mit der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände herausgegebenen Informations-Flyer für Schwangere vor. Der Flyer wird von Apothekern ab September weitergegeben.


Dazu erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans: "Der Schutz des ungeborenen Lebens ist mir ein wichtiges Anliegen. Alle Eltern wünschen sich, dass ihr Kind gesund zur Welt kommt. Aber noch viel zu häufig sind Schwangere unzureichend darüber informiert, welchen Risiken sie ihr ungeborenes Kind durch den Konsum von Alkohol, Tabak und Medikamenten in der Schwangerschaft aussetzen. Hierüber soll der Flyer informieren. Der Flyer unterstützt die Apothekerin oder den Apotheker darin, mit ihren Patientinnen über dieses wichtige Thema ins Gespräch zu kommen. Denn: In der Schwangerschaft muss gelten: Kein Alkohol, kein Tabakrauch und Medikamente nur nach Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker! So können Schwangere ernste gesundheitliche Schäden von Ihrem Kind abwenden!"

Der Flyer informiert Schwangere in knapper und plakativer Form über die Gefahren des Alkohol- und Tabakkonsums für das ungeborene Kind. Er motiviert die Schwangeren, das Gespräch mit ihrem Arzt und Apotheker zu suchen, bevor sie ein Medikament einnehmen oder wenn sie Hilfe benötigen, um rauchfrei und ohne Alkohol durch die Schwangerschaft zu kommen. Darüber hinaus gibt er Hinweise auf Telefonhotlines der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und Internetadressen mit weitergehenden Informationen.

Alle Apotheken haben die Möglichkeit, den Flyer bei der ABDA kostenfrei zu bestellen. Apothekerinnen und Apotheker können ihn gezielt an Kundinnen und Kunden weitergeben, die für sich oder ihre Partnerinnen einen Schwangerschaftstest oder Schwangerschaftspräparate (wie z.B. Folsäuretabletten) erwerben.

Die ABDA unterstützt diese Aktion und bewirbt sie bei den Apotheken. Die Präsidentin der Bundesapothekerkammer, Erika Fink, erwartet ein reges Interesse bei den Apotheken: "Vorbeugen ist besser als heilen. Apotheken sind für Viele die erste Anlaufstelle in Gesundheitsfragen. Deshalb unterstützen wir diese Initiative gerne."

Quelle: ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände

Hwelt

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