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Mittwoch, 18 August 2010 |
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Baierbrunn - Der äußere Eindruck, den harte Knochen abgeben, täuscht: Sie sind in keinem Lebensalter nur ein unveränderliches Gerüst, das die Organe schützt und trägt. Knochen befinden sich lebenslang im Umbau, werden repariert und erneuert. In dieser Tatsache steckt die Empfehlung auch an alte Menschen, ihre Knochen zu fordern, um sie zu fördern. Sie sollten sich so viel bewegen, wie es ihnen noch möglich ist und damit nicht aufhören.
"Befunde zeigen, dass bei Erwachsenen die positiven Effekte von Sport auf die Zeitspanne beschränkt bleiben, in der jemand tatsächlich trainiert", sagt Professor Johannes Pfleilschifter, Chefarzt am Alfried-Krupp-Klinikum Essen, in der "Apotheken Umschau". Wer sein Training einstellt, verliert innerhalb weniger Monate die antrainierte Knochenmasse. Heute wird Senioren dazu vor allem Krafttraining empfohlen - natürlich dem Alter angepasst. Ärzte sind überzeugt, dass damit viele der jährlich 350000 Knochenbrüche als Folge von übermäßigem Knochenabbau vermieden werden könnten.
Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau
Hwelt
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