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Dienstag, 17 August 2010 |
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Baierbrunn - Alzheimer in der Familie ist auch für die Kinder eine Herausforderung - und für die Eltern, dem Nachwuchs zu erklären, was mit Opa oder Oma passiert ist. "Sagen Sie dem Kind ganz offen, dass Opa oder Oma sehr krank ist, deshalb vieles vergisst und sich manchmal seltsam verhält", rät Dr. H. Elisabeth Philipp-Metzen im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber".
Die Diplom-Gerontologin hat sich wissenschaftlich mit den Erfahrungen von Enkeln mit ihren demenzkranken Großeltern beschäftigt. Für sie ist das Vorbild der Eltern besonders wichtig. Diese sollten auch offen zugeben, wenn die Probleme mit den Großeltern sie sehr belasten. Wenn Kinder im Haus sind, kann das jedoch die Situation oft auch sehr entspannen. "Kinder gehen sehr unbefangen mit Demenzkranken um und lachen viel", erklärt Philipp-Metzen. Gut seien auch gemeinsame Aktivitäten wie Gesellschaftspiele, die beiden Genrationen gefallen oder etwa der Besuch eines Fußballspiels. "Durch den Umgang mit Demenzkranken lernen Kinder sehr viel für ihr soziales Verhalten", betont die Gerontologin.
Quelle: Wort und Bild - Senioren Ratgeber
Hwelt
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