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Freitag, 30 Juli 2010 |
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Juli 2010 Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen möchten wohnen wie andere auch. Große Wohnanlagen mit pauschaler Rundumversorgung für möglichst viele Menschen mit Behinderung wa- ren gestern – heute sind individuelle Wohnmöglichkeiten gefragt.
Der bvkm und Lebenswege Berlin laden am 25. und 26.11.2010 zur Fachta- gung „Wohnen inklusive – Leben und Wohnen mit hohem Unterstützungsbe- darf“ ins Berliner Kleisthaus/BMAS ein. Im Zentrum steht die Entwicklung neu- er Wohnangebote außerhalb stationärer Einrichtungen für Menschen mit ho- hem Unterstützungsbedarf. Ein Leben mitten in der Gesellschaft, mit größt- möglichen Wahlmöglichkeiten und passgenauer Unterstützung im Alltag. Pra- xisbeispiele aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden zeigen, wie es funktionieren kann. In Vorträgen und Parallelveranstaltungen werden Themen wie
- Konversion und Dezentralisierung von Groß- und Komplexeinrichtungen
- Auf- und Ausbau eines inklusiven Sozialraums
- interdisziplinäre Leistungsgestaltung zwischen pädagogischer Begleitung und Assistenz
- besondere Wohnanforderungen für behinderte Menschen im Alter behandelt.
Den Abschluss bildet ein Sozialpolitisches Come-Together. Welche Anforde- rungen und Erwartungen sind an die zukünftige Wohn- und Lebensgestaltung von Menschen mit einem hohen Unterstützungsbedarf gerichtet? Es werden Vertreterinnen und Vertreter der Leistungsträger, der Bund-Länder Arbeits- gruppe, der Leistungserbringer, der Interessenvertretung behinderter Men- schen und deren Angehörige und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung zu Wort kommen. Im Mittelpunkt der Abschlussrunde steht die von der Arbeits- und Sozialministerkonferenz angestoßene Weiterentwicklung der Ein- gliederungshilfe.
Hubert Hüppe , der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, hat für die Veranstaltung die Schirmherrschaft übernommen.
Termin: Donnerstag, 25.11.2010 von 11.00-17.00 Uhr und Freitag, 26.11.2010 von 9.00-14.00 Uhr Ort: Kleisthaus, Berlin Wenn Sie das Programm und weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte per E-Mail an:
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Quelle: Der Bundesverband für kör- per- und mehrfachbehinderte Menschen e.V.
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