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München - Der Streit darüber führt in vielen Familien zu Dauerstress.: Ob es klare Absprachen gibt oder nicht, immer will der Sohn länger am PC oder an der Konsole spielen, als es den Eltern recht ist. Unter dem Titel "So viel Nein muss sein!" gibt die Zeitschrift ELTERN FAMILY Müttern und Vätern in der aktuellen Ausgabe sechs Tipps, mit denen sie erfolgreich Grenzen ziehen (Heft 5/2010).
Eltern sollten nach den neuesten Erkenntnissen von Pädagogen dreimal "Ja" und dreimal "Nein" sagen:
Ja zur Beschäftigung mit Computerspielen: Nur wer die Lieblingsspiele seines Kindes kennt, weiß, wo sich ein Spiel gut unterbrechen lässt und kann so rechtzeitig vorwarnen, dass die Zeit für den nächsten Schritt nicht mehr reicht. Eltern sollten auch mal mitspielen und damit zeigen, dass sie die Interessen ihres Kindes ernst nehmen.
Ja zu Alternativen: Wenn ein Kind den PC oder die Konsole ausschalten und sich statt dessen mit den Eltern vor den Fernseher setzen soll, fragt es sich zu Recht, wo der Unterschied liegt. Das Kind braucht Alternativen, bei denen es sich beweisen kann - sei es beim Sport oder bei gemeinsamen Aktivitäten mit Eltern, Geschwistern und Freunden.
Ja zur eigenen Überzeugung: Werden Sie sich selbst darüber klar, was Ihr Kind darf und was nicht, sprechen Sie mit ihm in Ruhe darüber, und dann bleiben Sie bei Ihrer Entscheidung. Sie können sich sogar vom PC helfen lassen: Seit Windows Vista lässt sich für jeden User ein Profil erstellen, mit festgelegten Nutzungszeiten pro einzelnem Wochentag. Danach schaltet sich das Nutzerprofil von selbst ab.
Nein zu unkontrollierten Spielzeiten: Auch wenn das Kind protestiert - in Wirklichkeit tut es ihm gut, zu spüren, dass es seinen Eltern nicht egal ist, womit es seine Zeit verbringt.
Nein zu Spielen, die nicht altersgemäß sind: Auch wenn "alle anderen" Games spielen dürfen, für die sie laut USK noch zu jung sind, sollten Sie Ihrem Kind zeigen, dass Altersangaben nicht frei verhandelbar sind!
Nein zu Spielen mit Suchtpotenzial: Online-Rollenspiele wie "World Of Warcraft" sind gefährlich für Jungen. Es gibt genug Spiele, die auch offline reizvoll sind.
Quelle: Gruner+Jahr, ELTERN family
Hwelt
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