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Welche Pflege wollen wir (uns leisten)? |
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Dienstag, 23 Februar 2010 |
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Pflegetreff am 27.04.2010 in Neuss. Thema: Welche Pflege wollen wir (uns leisten)? Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk wird am Dienstag, dem 27.04.2010, von 18.00 bis 20.00 Uhr (ggf. auch etwas länger) einen Pflegetreff im Jugendzentrum, Bedburger Straße 57, 41469 Neuss- Erfttal, durchführen. Eingeladen sind vor allem pflegebedürftige Menschen und Angehörige, PflegemitarbeiterInnen, Leitungskräfte in Pflegeeinrichtungen, Politiker sowie alle interessierten BürgerInnen! - Der Eintritt ist frei!
Es sollen grundlegende Fragen der anstehenden Pflegereform (siehe Koalitionsvereinbarung-Bund, Nr. 9.2) an "Haupt und Gliedern" hinterfragt und diskutiert werden. Die Veranstaltung, die sich im Wesentlichen als eine pflegepolitische Initiative versteht, will die anstehenden Fragen wie Neuordnung des Pflegebedürftigkeitsbegriffes, notwendige Ausweitung der leistungsrechtlichen Ansprüche, Behebung der Personalnot in Form einer Personaloffensive (in Pflegeeinrichtungen nach SGB XI bzw. Krankenhäusern) und Einführung insoweit erforderlicher Personalbemessungssysteme, konkretere Umsetzung des Grundsatzes "ambulant vor stationär" - verbunden mit einer deutlichen Stärkung der Angehörigenrechte -
. usw. aufgreifen, um so auf die Novellierung des SGB XI und anderer relevanter Vorschriften Einfluss zu nehmen.
Grundlage bei den Diskussionen soll das Statement vom 10.11.2009 von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk zur o.a. Koalitionsvereinbarung sein. Beide Texte sind auf der Internetseite von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk nachlesbar:
http://www.wernerschell.de/Medizin-Infos/Pflege/koalitionsvertrag_pflege.php
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/Pressemitteilungen/reform_der_pflegesysteme.php
Dort gibt es auch weitere Hinweise zum Pflegetreff am 27.04.2010:
http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?t=12279
Beim Pflegetreff sollen sich ausgewiesene Pflegeexperten und Vertreter der politischen Parteien im Rahmen einer moderierten Podiumsdiskussion zu den anstehenden Fragen äußern. Die jeweilige Anmoderation soll kurz und prägnant sein und dann den Parteienvertretern Gelegenheit bieten, in Kurzstatements Stellung zu nehmen. Dafür ist insgesamt ein Zeitrahmen von längstens 75 Minuten eingeplant. Danach soll Raum sein für Publikumsfragen und vertiefende Diskussionen.
Der Pflegetreff am 27.04.2010 kann auch als werbende Demonstration für deutlich verbesserte Pflege-Rahmenbedingungen verstanden werden.
Quelle: Werner Schell, Vorstand von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
Hwelt
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