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Stichwort: Palliativmedizin |
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Donnerstag, 10 Januar 2008 |
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Palliativmedizin ist die Behandlung von Patienten mit einer nicht heilbaren, weit fortgeschrittenen Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung, beispielsweise Krebs oder Aids. Wichtigstes Ziel ist nicht die Heilung, sondern die Linderung von Schmerzen und die Sicherung möglichst hoher Lebensqualität. Dazu gehört nicht nur die Schmerztherapie, sondern auch die psychologische und spirituelle Begleitung der Patienten und ihrer Angehörigen.
Palliativmedizin wird in Deutschland in unterschiedlichen Formen in Krankenhäusern oder Hospizeinrichtungen angeboten. Daneben gibt es auch Tageshospize und ambulante Dienste, die Patienten zu Hause betreuen. Anfang 2007 gab es nach Angaben des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands rund 1.450 ambulante Hospizdienste, 151 stationäre Hospize, 139 Palliativstationen und 80 ambulante Palliativdienste.
Experten sind sich einig, dass sowohl die Schmerzmedizin als auch die Versorgung sterbenskranker Menschen und die wissenschaftliche Begleitung der Palliativmedizin in Deutschland unterentwickelt sind und vor allem im Vergleich zu den angelsächsischen Ländern hinterher hinken. Bislang gibt es bundesweit fünf Lehrstühle an Universitäten in Köln, Aachen, Bonn, Göttingen und München.
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