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Gesundheit interkulturell für Menschen in Gesundheitsberufen |
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Mittwoch, 03 Februar 2010 |
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Heidelberg - Was tun, wenn im Krankenhaus die türkische Patientin viele Besucher hat und die Krankenschwester den Verband wechseln muss? Oder wenn ein schmerzgeplagter arabischer Patient lautstark verlangt, sofort den Arzt zu sprechen und die Arzthelferin übergeht? Wie reagieren, wenn japanische Angehörige spezielle Wünsche äußern für den Umgang mit ihrem sterbenden Vater?
Bei im Durchschnitt 30% Patienten ausländischer Herkunft sind das alltägliche Erfahrungen im Gesundheitsbereich, was auf beiden Seiten zu Irritationen und Miss-Verständnissen führen kann. Gibt es doch unterschiedlichste Vorstellungen über krank sein, alt werden, Schmerzen beschreiben, heilen und gesund werden.
Ist das Personal interkulturell geschult, fällt es viel leichter, in Arztpraxen, Krankenhäusern, Pflegediensten, Physio- und Ergotherapie gemeinsam konstruktive Lösungen zu finden. Konflikte werden entschärft, ursprünglich „Fremdes“ wird verständlicher, das eigene Handlungsspektrum breiter.
Die Heidelberger Akademie für Gesundheitsbildung bietet interkulturelle Fortbildung an, um Mitarbeiter in Gesundheitsberufen zu stärken und sie so zu mehr Gelassenheit und Souveränität zu führen. Es werden kreative Lösungen zum Umgang mit Fremdheit und Konfliktsituationen erarbeitet. Praxisorientierte Impulse und Handwerkszeug für eine gute Kommunikation und Zusammenarbeit werden entwickelt.
Die beiden Seminarleiterinnen verfügen über langjährige Trainings- und Beratungserfahrungen im interkulturellen Bereich, haben mehrere Jahre im Ausland gearbeitet und sind hier wie dort konfrontiert mit unterschiedlichsten Verständnissen von Krankheit, Gesundheit und Heilungsprozessen.
Wer einen näheren Eindruck über die Inhalte und Methoden der Fortbildung gewinnen möchte, hat dazu Gelegenheit beim kostenlosen Informationsabend am Freitag, 05.03.2010 um 19:00 Uhr in der vhs Heidelberg.
Quelle: Heidelberger Akademie für Gesundheitsbildung
Hwelt
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