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Hospiz Stiftung begrüßt Frankreichs Nein zu aktiver Sterbehilfe |
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Donnerstag, 26 November 2009 |
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Berlin (KNA) Die Deutsche Hospiz Stiftung begrüßt die Entscheidung der französischen Nationalversammlung gegen eine Legalisierung von aktiver Sterbehilfe. Nun komme es darauf an, dass Frankreich und Deutschland auf europäischer Ebene gemeinsam Bestrebungen entgegenwirkten, die das Nein zur aktiven Sterbehilfe aufzuweichen drohten, sagte Stiftungsvorstand Eugen Brysch am Mittwoch in Berlin.
Die französische Nationalversammlung hatte am Dienstagabend eine Gesetzesinitiative zur Straffreiheit für aktive Sterbehilfe mit 326 zu 202 Stimmen abgelehnt. Damit bleibt es bei der seit 2005 geltenden Regelung, wonach aktive Sterbehilfe unter Strafe steht. Ärzte dürfen aber die Behandlung unheilbar Kranker stoppen oder begrenzen, wenn der Patient dies wünscht.
Dem Nein zur aktiven Sterbehilfe entspreche ein Ja zu einer umfassenden psychologischen und medizinischen Betreuung Schwerstkranker sowie die Unterstützung entsprechender Forschungszweige, betont die Deutsche Hospiz Stiftung. In dieser Frage könne sich Deutschland ein Beispiel an Frankreich nehmen, so Stiftungsvorstand Brysch. Als Beispiel nannte er das milliardenschwere Engagement des französischen Staates in der Demenzforschung. Hier habe Deutschland Nachholbedarf. Brysch wörtlich: «Einige Leuchtturmprojekte reichen da nicht aus.»
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