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Kasachische Delegation in Freiburg |
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Donnerstag, 06 Dezember 2007 |
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Freiburg, die GTZ, Deutsche Gesellschaft für technische Zusammenarbeit, hat ein straffes Informationsprogramm für die kasachische Delegation organisiert: Nach Terminen im Bundesgesundheitsministerium, in den Unikliniken Köln und Freiburg, fand am 5. Dezember ein Gespräch mit dem Fachbereich Pflege der KFH Freiburg statt.
Schumagali Ismailow, Direktor des Departements für medizinisch-prophylaktische Arbeit im Gesundheitsministerium, ist vor allem an Details des deutschen Aus- und Weiterbildungssystems der Pflege interessiert. In Kasachstan sind pflegende Fachkräfte den Ärzten untergeordnet. „Ganz anders ist das in Deutschland“, so Brigitte Scherer, Professorin und Dekanin des Fachbereich Pflege: „In deutschen Krankenhäusern stehen die drei Säulen Verwaltung, Medizin und Pflege nebeneinander. Für die Beschäftigten heißt das, effiziente und am Patientenwohl orientierte Zusammenarbeit im Alltag gestalten“.
Die KFH hat ein Studienangebot zu Pflege und Physiotherapie auf die Beine gestellt, das einen Meilenstein auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen und den internationalen Standards entsprechenden Gesundheits- und Krankenversorgung darstellt. Sie hat damit auf drängende Herausforderungen, denen die Gesundheitsberufe derzeit gegenüber stehen, reagiert. Scherer: „ Denn um in Zukunft eine qualifizierte, professionelle Gesundheitsversorgung der Menschen zu gewährleisten, brauchen wir akademisch ausgebildete Fachkräfte, die vorrangig an der Verbesserung der Patientenversorgung und Prävention mitwirken und die Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen entwickeln“.
Für die Vertreter des kasachischen Gesundheitsministeriums ist dieser Informationsbesuch von großer Bedeutung. Denn die kasachische Regierung hat ein ehrgeiziges Programm zur Stärkung ihrer Industrie und Wirtschaft begonnen: Bis 2015 soll das Buttoinlandsprodukt verdreifacht werden. Ein Baustein ist auch der Ausbau und die Reformierung der medizinischen Versorgung. Laut Ismailow sollen in den nächsten Jahren 150 neue Krankenhäuser gebaut werden.
Quelle: KFH Freiburg. Alle Rechte vorbehalten.
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