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Papst für ethische Prinzipien in der Weltpolitik |
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Montag, 03 Dezember 2007 |
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Vatikanstadt (KNA) Papst Benedikt XVI. hat vor einer "relativistischen Logik" in der internationalen Politik gewarnt. Staaten übergreifende Normen dürften nicht von kurzfristigen Interessen abhängen oder ideologischem Druck folgen, erklärte der Papst am Samstag im Vatikan. Vor Vertretern katholischer Nichtregierungsorganisationen betonte er, die internationale Zusammenarbeit habe seit dem 19. Jahrhundert zu einer gerechteren Weltordnung beigetragen. Für eine solche Ordnung seien nichtverhandelbare ethische Prinzipien erforderlich.
Das friedliche Zusammenleben der Völker dürfe nicht mit einer Leugnung der Wahrheit über den Menschen und seine Würde erkauft werden, mahnte Benedikt XVI. Ausdrücklich wandte er sich gegen Versuche, Menschenrechte als Konsequenzen bestimmter egozentrischer Lebensstile anzusehen. Als Folgen eines relativistischen Denkens in der Politik nannte der Papst mangelnde Sorge um die wirtschaftlichen und sozialen Bedürfnisse armer Länder und eine selektive Verteidigung der Menschenrechte.
Quelle: KNA. Alle Rechte Vorbehalten © Hwelt
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