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Mutter-Kind-Kuren durch Gesundheitsfond unter Druck |
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Mittwoch, 27 Mai 2009 |
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Freiburg (KNA) Nach der Einführung des Gesundheitsfonds sieht die Katholische Arbeitsgemeinschaft Müttergenesung (KAG) kirchliche Anbieter von Mutter-Kind-Kuren unter wachsendem Druck. Die Krankenkassen versuchten derzeit durch Budget- und Preisverhandlungen, die Kosten und die Anzahl von Kuren zu senken, sagte KAG-Sprecher Anton Oschwald am Dienstag auf Anfrage in Freiburg. Noch gebe es keine genauen Zahlen über einen etwaigen Rückgang von bewilligten Kuren, der Druck auf die kirchlichen Anbieter habe sich durch den am 1. Januar 2009 eingeführten Gesundheitsfonds aber eindeutig verstärkt.
Oschwald befürchtet Wettebewerbsnachteile für kirchliche Anbieter von Kuren. Aufgrund höherer Löhne für das medizinische Personal könnten diese nicht mit allen Privatanbietern konkurrieren, die zum Teil unter Tarif bezahlten. Der Mehrwert der kirchlichen Häuser, wie beispielsweise die enge Zusammenarbeit mit dem Netz der verschiedenen Beratungsstellen der Caritas, werde nicht berücksichtig.
Die KAG vermittelt bundesweit jährlich rund 14.000 Mutter-Kind-Kuren, dazu unterhält die Arbeitsgemeinschaft ein bundesweites Netz von Beratungsstellen. Zur KAG gehören 23 eigene Kurkliniken, die pro Jahr 11.000 Frauen mit oder ohne Kind für einen mehrwöchigen Erholungsaufenthalt besuchen.
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