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Mixa gegen staatliche Förderung künstlicher Befruchtung |
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Mittwoch, 25 Februar 2009 |
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Augsburg (KNA) Der Augsburger katholische Bischof Walter Mixa hat sich gegen eine staatliche Förderung von künstlichen Befruchtungen ausgesprochen. Bei den meisten gängigen Methoden der Reagenzglastbefruchtung würden mehr Embryonen erzeugt als später für die Schwangerschaft nötig seien, sagte Mixa am Mittwoch in Augsburg. Die anschließende Vernichtung sogenannter überzähliger Embryonen sei aber faktisch die «Tötung von Menschen». Obwohl ungewollte Kinderlosigkeit für Ehepaare ein schweres Los sei, dürfe für die Erfüllung persönlichen Lebensglücks nicht das Leben anderer Menschen geopfert werden. Mixa ist in der Deutschen Bischofskonferenz für Familienfragen zuständig.
Der Freistaat Sachsen hatte angekündigt, ungewollt kinderlosen Paaren künftig anteilig die Kosten für künstliche Befruchtungen zu erstatten. Hintergrund für diese Maßnahme ist der Rückgang derartiger Behandlungen seit dem Start des Gesundheitsmodernisierungsgesetzes im Jahr 2004. Seit diesem Zeitpunkt übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen nur noch maximal 50 Prozent der Behandlungskosten.
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