Norovirus und Influenzaviren weiterhin auf dem Vormarsch Drucken E-Mail
Samstag, 31 Januar 2009
trotzdem bleiben Notfallpläne in den meisten Betrieben und Einrichtungen - Fehlanzeige ! Notfallpläne fehlen nicht nur in Großunternehmen und mitteltändischen Betrieben, auch in Altenheimen, Pflege- und Gemeinschaftseinrichtungen werden die möglichen Folgen und existenzbedrohenden Auswirkungen eines solchen Notfallszenarios vollkommen unterschätzt.


Sowohl das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), die Bund-Länder-Arbeitsgruppen, sowie auch das Robert-Koch-Institut (RKI) rät Betrieben und Unternehmen dazu, sich bereits jetzt auf die möglichen existenzbedrohenden Auswirkungen eines Notfalls (Epidemie, Pandemie) oder eines sonstigen Notfallszenarios vorzubereiten und Maßnahmen in Betracht zu ziehen die im Ernstfall, bei Ausfall von Mitarbeitern durch hohe Erkrankungsraten oder bei Wegfall wichtiger Ressourcen die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes gewährleisten und die Existenz sichern. Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) rechnen z.B. fest mit einer weltweiten Influenzapandemie. Zwar haben Bund und Länder darauf reagiert und sich für den Fall eines Ausbruchs hierzulande so gut wie möglich vorbereitet, doch die meisten Pflegeeinrichtungen, Wirtschaftsunternehmen und besonders der Mittelstand unterschätzen noch immer die möglichen Folgen und die existenzbedrohenden Auswirkungen, die der Ausbruch einer Grippepandemie oder eines sonstigen Notfallszenarios auf das Unternehmen haben wird - so die Experteneinschätzungen.

In den meisten Einrichtungen und Betrieben sind entsprechende Vorsorgemaßnahmen noch weitgehend Fehlanzeige. Dabei wären hier die Folgen verheerend. In der Hochphase einer Krankheitswelle müssen die Unternehmen mit bis zu 50 Prozent Personalausfall rechnen, mit schlimmen Folgen für die Existenz der Betriebe. Der krankheitsbedingte Ausfall von Zulieferern und der Wegfall wichtiger Ressourcen bedrohen die Versorgung und Handlungsfähigkeit des gesamten Betriebes. Es droht die Schließung vieler Unternehmen und Einrichtungen für mehrere Wochen. Die Existenz vieler Betriebe ist massiv bedroht - bis hin zur Insolvenzgefahr.

Laut WHO ist die Frage nicht ob eine Pandemie eintrifft, sondern nur wann. Und lt. WHO befinden wir uns bereits in Phase 3 der 6 Pandemiephasen.

Angesichts dieser Bedrohungslage ist es sehr erstaunlich, dass bisher nur sehr wenige Pflege- und Gemeinschaftseinrichtungen, aber auch Wirtschaftsunternehmen einen Notfallplan mit entsprechenden Vorsorgemaßnahmen vorhalten. Die Verantwortung für Maßnahmen des Krisenmanagements trägt in den meisten Unternehmen die Geschäftsleitung oder der Inhaber, bzw. in den Einrichtungen die Heimleitung oder Trägerorganisation.

Das Praxishandbuch EPN-Notfallplan enthält bereits alle Anweisungen, Formulare, Checklisten und Hygienepläne als Fertigversion die nur noch auf die individuellen betrieblichen Belange personalisiert oder ergänzt werden.Jede Einrichtung, jeder Betrieb, jeder Berater (egal aus welchem Fachgebiet) kann somit eine kompetente, unkomplizierte und sichere Notfallplanung organisieren und im Betrieb implementieren. Alle Unterlagen können manuell oder mittels CD-ROM auf das jeweilige Unternehmen angepasst und immer wieder aktualisiert werden. Jeder weiß sofort was wann und wie in einem Notfall zu tun ist, um die Auswirkungen einer Notfallsituation auf Mitarbeiter, Kunden, Bewohner, Besucher, Zulieferer, Angehörige und den gesamten Betrieb zu minimieren. Mit guten Vorsorgemaßnahmen, sprich einer kompetenten Notfallplanung, lassen sich die Auswirkungen abfedern und Reaktionszeiten verkürzen. Mit einem solchen Instrumentarium kann der Geschäftsbetrieb, die Produktion oder der Klinik- und Heimbetrieb auch im Krisenfall aufrechterhalten werden. Der Schutz der Mitarbeiter und Kunden wird gewährleistet, das Unternehmen bleibt funktionstüchtig und der normale Alltagsablauf wird so gut wie möglich aufrechterhalten.

Quelle: Hygenia-Net GmbH

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Dipl.-Ing. Wilfried Soddemann  - Noroviren und Grippe via Trinkwasser     |79.203.70.xxx |2009-02-01 05:40:45
[color=blue][size=medium][b]Grippe und Noroviren kamen verstärkt nach dem
Tauwetter in der 3. Woche ab dem 12.01.2009. Frost hatte den Eintrag der Viren
in die Gewässer und damit das Trinkwasser gehemmt. Tauwasser und kaltes
Trinkwasser konservieren und transportieren ansteckende Viren! Auch in
Deutschland muss das Trinkwasser nachhaltig aufbereitet werden!


Norovirus-Alarm: Trinkwasser macht krank!

Norovirus-Infektionen werden
durch Fäkalien entweder in Lebensmitteln oder im Trinkwasser ausgelöst. In allen
Gewässern kommen Viren vor. Unsere veralteten Wasserwerke können Viren
regelmäßig nicht filtern. Noroviren bleiben in kälterem Wasser länger ansteckend
als in wärmerem Wasser. Die Norovirus-Infektionen folgen dem Verlauf der Kälte
in den Wasserleitungen. Lebensmittel haben das ganze Jahr über die gleiche
Temperatur. Das Trinkwasser nicht. Es hat sein Temperaturminimum im Februar.
Also muss Trinkwasser die Norovirusinfektionen auslösen, bevor sie sich
insbesondere in Gemeinschaftseinrichtungen ausbreiten können. Auch die H5N1
Vogelgrippe kann mit dem Trinkwasser übertragen werden. Eine epidemiologische
Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit sogar die
saisonale Influenza durch das Trinkwasser ausgelöst wird.

Fäkalien im
Trinkwasser! Das Liefern von Trinkwasser mit Krankheitserregern steht unter
Strafe!

Wasserwerke mit der üblichen veralteten Technik können
Krankheitserreger nicht umfassend filtern oder abtöten. Im Trinkwasser
Deutschlands sind oft Fäkalien mit Bakterien, Parasiten und Viren. Das
Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit warnt:

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