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Kein Zutritt für Kind mit Down Syndrom |
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Sonntag, 07 Dezember 2008 |
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Sydney - In Australien wurde einem Kind die Aufenthaltsgenehmigung verweigert. Als Begründung wurde die Trisomie 21 des Jungen genannt. Nach einer Welle der Empörung lenkte Einwanderungsminister Chris Evans ein und erteilte Lukas Moeller eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung.
Der deutsche Arzt Bernhard Moeller war mit seiner Familie nach Australien ausgewandert. In Australien herrscht in vielen ländlichen Gebieten ein Fachkräftemangel. Daher ermutigt die australische Regierung ausländische Ärzte in ihr Land zu kommen.
Die Aufenthaltsgenehmigung für Sohn Lukas wurde wegen seiner „Krankheit“ nicht verlängert. Lukas hat Trisomie 21 umgangssprachlich auch Down Syndrom genannt. Seit einigen Jahrzehnten gilt in Australien die Regel, dass Einwanderern der dauerhafte Aufenthalt verwehrt werden kann, wenn sie selbst oder ihre Familien bestimmte Gesundheitsanforderungen nicht erfüllen. Kurz: das australische System befürchtet eine Belastung für die Allgemeinheit.
Nach Intervention und Unterstützung des Ministerpräsidenten von Victoria, John Brumby und Gesundheitsministerin Nicola Roxon lenkte der Einwanderungsminister ein und erteilte mittlerweile eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung für Lukas Moeller.
HWelt
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