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Barriere-freiheit ist so wichtig wie der Klimaschutz |
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Samstag, 06 Dezember 2008 |
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Die Behindertenbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit: „Förderprogramme zur Renovierung und energetischen Sanierung müssen das behinderten- und seniorengerechte Gestalten von öffentlichen und privaten Gebäuden, von Wohnungen und Wohnumfeld immer mit einschließen. Barriereabbau heißt z.B. Verringerung von Stolperfallen wie Treppen, Stufen und Schwellen. Barrierefreiheit ist in Zeiten des demografischen Wandels so wichtig wie der Klimaschutz“, erklärte die Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow anlässlich des Welttages der Menschen mit Behinderung am Mittwoch (3. Dezember 2008) in Düsseldorf. „Da wo Steuergelder in Renovierung, Umbau und in den Klimaschutz fließen, sollten künftig auch immer gleichzeitig Investitionen in den Barriereabbau erfolgen. Häufig fehlt dazu noch das Bewusstsein.“
Deutschland wird in gut 25 Jahren eine der ältesten Bevölkerungen der Welt haben. Angesichts des radikale Bevölkerungswandels machte Gemkow deutlich: „Wir brauchen eine behinderten- und seniorengerechte Infrastruktur. Bahnhöfe, Verkehrsmittel, Arztpraxen, öffentliche Gebäude, Sportstätten und soziale Einrichtungen müssen an die Bedarfe älterer und behinderter Menschen angepasst werden. Der Abbau von baulichen Barrieren darf nicht länger als Sondermaßnahme für Menschen mit Behinderung angesehen werden. Barrierefreiheit ist ein Gewinn für alle Menschen und führt zu einem größeren Komfort und zu mehr Lebensqualität. Der Abbau von Barrieren ist ökonomisch vernünftig und muss daher grundsätzlich von vornherein mitgedacht und mitgeplant werden.“
Quelle: Die Beauftragte der Landesregierung NRW für die Belange der Menschen mit Behinderung
Hwelt
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