Internationales Disability Management Forum Drucken E-Mail
Dienstag, 23 September 2008
Köln - Gleich dreifach unterstützen die Kölner Ford-Werke das Internationale Disability Management Forum vom 22. bis 24. September 2008 in Berlin. In dem nur alle zwei Jahre stattfindenden Forum stellt Rainer Ludwig, Mitglied der Geschäftsführung für Personal- und Sozialwesen der Ford-Werke GmbH, den über fünfhundert Teilnehmern die besonderen Herausforderungen bei der Umsetzung und Zertifizierung der Disability Management Prozesse bei Ford vor.


"Ford betreibt seit vielen Jahren erfolgreich Disability Management und engagiert sich so für die Wiedereingliederung leistungsgewandelter MitarbeiterInnen. Ich freue mich, diese positiven, und durchaus auch wirtschaftlich positiven, Erfahrungen einem internationalen Fachpublikum weitergeben zu können", so Rainer Ludwig.

Petra Zink, verantwortliche Disability Managerin bei Ford Europa, betont noch ein weiteres Kriterium: "Im Gegensatz zu herkömmlichen Ansätzen stehen bei unserem Konzept die positiven Aspekte im Vordergrund. Wir richten unser Augenmerk auf die Fähigkeiten der Betroffenen und damit auf das, was diese Beschäftigten können und nicht auf das, was sie nicht mehr können. Das führt nicht nur zu einer größeren Selbstachtung und besseren Motivation der Betroffenen, sondern in der Folge auch zu wirtschaftlichen Vorteilen für das Unternehmen, dient also beiden Seiten". In Berlin gibt sie einen praxisnahen Einblick in die strategische Arbeit und das tägliche Geschäft einer Disability Managerin. Dr. Erich Knülle, der für diesen Bereich zuständige Ford-Werksarzt, spricht über die Rolle der Arbeitsmediziner bei der Rehabilitation und der Rückkehr an den Arbeitsplatz.

Im Anschluss an das Forum besteht für alle Teilnehmer noch die Möglichkeit, an einer Werkbesichtigung bei den Ford-Werken in Köln-Niehl teilzunehmen und sich vor Ort einen Eindruck vom Disability Management in einem Produktionsunternehmen zu verschaffen.

Das dritte Engagement bestreitet der Berliner Ford-Händler Dinnebier, der eine ganze Flotte von Ford-Fahrzeugen zur Verfügung stellt, um besonders die teilnehmenden Menschen mit Behinderung und weitere aus der ganzen Welt angereiste VIP-Teilnehmer innerhalb Berlins zu shuttlen.

Die Ford-Werke GmbH hat seit langem eine Vorreiterrolle im Bereich Betriebliche Wiedereingliederung. 2003 bereits wurde bei Ford in Köln der erste Disability Manager überhaupt in Europa eingesetzt. Nur drei Jahre später wurde Ford, ebenfalls als erstes Unternehmen in Europa, für sein ganzheitliches betriebliches Wiedereingliederungsmanagement, englisch "Disability Management", durch das "Consensus Based Disability Management Audit" nach international anerkanntem Standard zertifiziert. Über die Jahre hinweg erreicht Ford eine durchschnittliche Wiedereingliederungsquote von rund 98 Prozent.

Quelle: Ford-Werke GmbH

Hwelt

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