Ein behindertes Kind? Drucken E-Mail
Mittwoch, 17 September 2008
Die Geburt eines behinderten Kindes ist für Eltern ein kritisches Lebensereignis und verändert die ursprünglichen Familienpläne radikal. Von einem Tag auf den andern sind die Eltern gefordert, denn die Bedürfnisse des Kindes stehen im Mittelpunkt. Eine Behinderung wirft viele Fragen auf – Pro Infirmis steht den Eltern zur Seite.


Ein behindertes Kind? Für Eltern ist die Diagnose Behinderung ein erschütterndes Ereignis. Der Schock der Mitteilung muss verarbeitet werden, die Trauer wirkt nach. Der bisherige Lebensplan ist in Frage gestellt. Und trotzdem: der Alltag geht weiter und insbesondere die Bedürfnisse des Kindes verlangen viel Aufmerksamkeit.

Eltern, die ein schwer krankes oder stark behindertes Kind haben, leben in einer Art ständigem Ausnahmezustand. Die Pflege und Betreuung des Kindes fordern sehr viel Kraft und bestimmen den Alltag der ganzen Familie. Die eigenen Bedürfnisse und die der Geschwister müssen immer wieder zurückgestellt werden. Sorge und Angst werden zum ständigen Begleiter. Bei vielen kommt das Gefühl der Hilflosigkeit und Ohnmacht hinzu. Erschöpfungszustände, Überforderung und Burnout-Syndrom sind die Folge.

«Der Entlastungsdienst von Pro Infirmis ist unbezahlbar», beschreibt die Mutter diese Dienstleistung. Für Eltern ist es wichtig zu wissen, dass sie mit der Unterstützung von Pro Infirmis rechnen können und die entsprechende Begleitung erhalten.

Wie Pro Infirmis hilft

Richtige Informationen am richtigen Ort erhalten: Jedes Jahr suchen mehr als 20'000 behinderte Menschen und ihre Angehöri-gen eine Beratungsstelle von Pro Infirmis in der Schweiz auf. Pro Infirmis ist für behinderte Kinder da, und die Palette an Dienstleistungen ist eine wichtige Unterstützung für die Eltern:

 

  • weitgehend kostenlose Beratungsstunden;
  • Vermittlung und/oder Finanzierung von Sach-hilfen (z.B. Rollstuhl, Gehhilfe, Badelifte);
  • Vermittlung von Spe-zialisten für behinder-tengerechtes Bauen;
  • Aufbau eines Netz-werkes mit Fachleuten;
  • Entlastungsdienste für Familien;
  • Finanzielle Unterstüt-zung von jährlich rund Fr. 3 Mio. für Notlagen.


Quelle: proinfirmis

Hwelt

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