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Dienstag, 30 Oktober 2007 |
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Chromosomen werden vor der Zellteilung verdoppelt, um dann exakt auf die entstehenden Tochterzellen aufgeteilt zu werden. Ein wichtiger Regulator dieser Chromosomen-Separation ist der "Chromosomale Passenger Complex", ein Protein-Komplex, der in der aktuellen Krebs- und Zellteilungsforschung eine zentrale Rolle spielt. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried und am "European Molecular Biology Laboratory", Heidelberg, ist jetzt die Aufklärung der Struktur des zentralen Komplexes gelungen. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Cell" beschreiben sie die molekularen Details der vier Untereinheiten und ziehen erste Rückschlüsse auf ihre Funktion (CELL, 19. Oktober 2007). |
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Dienstag, 30 Oktober 2007 |
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Frankfurt/Wedel – Psychiatrische Institutsambulanzen (PIAs) haben sich seit rund 30 Jahren zum unverzichtbaren Bestandteil der Versorgung von schwer psychisch kranken Patienten entwickelt. Über 350 Mitarbeiter von Psychiatrischen Institutsambulanzen und niedergelassene Fachärzte trafen sich am 26. und 27. Oktober in Frankfurt auf dem 2. Deutschen Ambulanztag. Unter dem Titel „Versorgungssituation schwer psychisch Erkrankter. Auftrag – Kosten – Chancen der ambulanten Behandlung“ bot die Veranstaltung mit wissenschaftlichen Vorträgen Gelegenheit zur Weiterbildung und zum fundierten, interkollegialen Austausch zwischen PIA-Mitarbeitern und mit niedergelassenen Kollegen. |
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Montag, 29 Oktober 2007 |
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Wer an Depressionen oder Angststörungen leidet, könnte einen Therapieversuch mit Yoga unternehmen, berichtet die "Apotheken Umschau". Chris Streeter, Professor für Psychiatrie und Neurologie an der Universität Boston (USA) unternahm dazu einen Test mit acht Yoga-erfahrenen Freiwilligen. |
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Freitag, 26 Oktober 2007 |
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Die Behandlung von psychisch kranken Menschen hat in den letzten 30 Jahren einen deutlichen Wandel durchlaufen. Psychiatrische Krankenhäuser haben sich von "Verwahranstalten" zu modernen Kliniken entwickelt. Durch vielfältige Therapieangebote und moderne Arzneimittel wird ein Großteil der Patienten heute gemeindenah ambulant versorgt. Oft mit tatkräftiger Unterstützung ihrer Angehörigen können sie in den eigenen vier Wänden leben und ärztliche Hilfe in ihrer Umgebung aufsuchen. |
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Dienstag, 23 Oktober 2007 |
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Wenn wir unter Stress stehen, reagiert unser gesamter Organismus sofort und effektiv auf die jeweilige Situation und passt sich an diese an. Wie Stress diese regulativen Prozesse auf zellulärer Ebene steuert, haben nun Eduardo Arzt von der Universität von Buenos Aires in Argentinien und Florian Holsboer vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München herausgefunden. Sie identifizierten einen Faktor (RSUME, RWD-containing Sumoylation Enhancer), der die Veränderung von Eiweißstoffen durch kleine Ubiquitin-ähnliche Moleküle (Sumoylation) verstärkt. Diese Veränderung stabilisiert, aktiviert oder ändert die Funktion der betroffenen Eiweißstoffe und bildet die Grundlage einer erfolgreichen Stressreaktion. Entdeckt wurde RSUME in Tumorzellen, welche meist unter chronischem Sauerstoffmangel (Hypoxie) als Stressfaktor leiden. Die Aufklärung der Regelkreise, die von RSUME kontrolliert werden, könnte in Zukunft therapeutische Interventionen ermöglichen, sowohl in der Tumorbehandlung als auch bei Sauerstoffmangel nach der Geburt (pränataler Hypoxie), Schlaganfall sowie traumatischer Gehirnverletzung. (Cell, 19. Oktober 2007) |
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Freitag, 12 Oktober 2007 |
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Autistische Kinder, die in sich zurück gezogen leben, entscheiden sich für einem Hund, wenn sie vor die Wahl gestellt werden, womit sie sich beschäftigen möchten: Vierbeiner, Mensch oder Spielzeug. |
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Freitag, 12 Oktober 2007 |
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Weinheim (KNA) Großeltern mindern nach einer US-amerikanischen Studie das Depressionsrisiko bei ihren Enkeln. Omas und Opas könnten "als eine Art Puffer gegen mütterliche Depressionen fungieren", heißt es in der in Weinheim erscheinenden Zeitschrift "Psychologie Heute" (November-Heft) unter Berufung auf zwei Forscher der University of Southern California. |
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Sonntag, 30 September 2007 |
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Monheim - Menschen mit Epilepsie haben heute eine große Chance auf ein Leben ohne wesentliche Einschränkungen. Beinahe sieben von zehn Patienten könnten anfallsfrei sein - es ist aber sehr wahrscheinlich, dass es weniger sind. Auch Patienten, die nahezu ohne Anfälle leben, leiden dennoch häufig unter Nebenwirkungen ihrer Epilepsie-Therapie. In einer aktuellen Studie wurden 173 Patienten mit einer guten Anfallskontrolle von Fachärzten untersucht. 67% der Patienten zeigten medikamentöse Beeinträchtigungen, die nicht unbedingt hingenommen werden müssen1. Beeinträchtigungen und Nebenwirkungen durch Epilepsiemedikamente, die unterschiedlich starken Einfluss auf körperliche und geistige Funktionen nehmen, können durch eine moderne und angemessene Therapie vermieden werden. Leider nehmen noch nicht alle Epilepsiepatienten diese Chance auch wahr. |
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Sonntag, 30 September 2007 |
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Köln - Noch immer ist die Dunkelziffer bei psychisch Erkrankten sehr hoch. Viele Betroffene wissen nicht, an wen sie sich wenden sollen oder haben Angst vor Vorurteilen und Ablehnung. Menschen mit seelischen Problemen können jetzt schnell und qualifiziert Hilfe bekommen: Die Online-Arztberatung meinpsychiater.de geht am 1. Oktober ins Netz. Experten beantworten die Fragen von Betroffenen und zeigen Behandlungsmöglichkeiten auf. |
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Sonntag, 30 September 2007 |
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Ein neuer Angriffsmechanismus könnte die Schädigung von Nervenzellen bei Multiple Sklerose erklären. Wenn das Immunsystem verrückt spielt und anstatt Viren und Bakterien Zellen des eigenen Körpers angreift, so hat dies meist schlimme Folgen. Im Fall der Multiplen Sklerose ist das Ziel dieser fehlgeleiteten Immunabwehr das zentrale Nervensystem. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie und des Instituts für klinische Neuroimmunologie (LMU) haben mit einem internationalen Team jetzt einen neuen Angriffsmechanismus dieser Krankheit aufgedeckt. Die Ergebnisse könnten zu neuen Therapieansätzen für manche Patienten führen. |
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Freitag, 21 September 2007 |
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Berlin (KNA) Alzheimerpatienten werden nach Auffassung von Fachleuten häufig falsch oder unzureichend versorgt. Der Vorsitzende der deutschen Alterspsychiater, Hans Gutzmann, beklagte am Mittwoch in Berlin, dass trotz des sehr komplexen Krankheitsbildes nur etwa jeder zehnte Patient mit einem Facharzt in Kontakt komme. Der Vorsitzende der Hirnliga, Hans-Jürgen Möller, kritisierte eine medikamentöse und diagnostische Unterversorgung. Zugleich verlangte er mehr Forschungsmittel. |
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