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Donnerstag, 28 Juli 2011 |
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Saarbrücken - "Zu lange sind Depressionen als emotionale Empfindlichkeit und Anstellerei tabuisiert worden. Dabei bedarf es vielmehr einer sachlichen Auseinandersetzung mit dieser von den Betroffenen physisch und psychisch so bedrohlich wahrgenommenen Krankheit", so Gesundheitsminister Weisweiler anlässlich der von der Barmer GEK veröffentlichten Zahlen zu stationären Behandlungsfällen depressiver Menschen. |
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Mittwoch, 27 Juli 2011 |
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Hamburg - "Ich fühlte mich antriebslos und trotzdem angespannt. Alles war unglaublich schwer, selbst das Heben eines Kaffeebechers schien unmöglich, fast wie bei einer Lähmung. Dazu hatte ich starke Konzentrationsschwächen", so beschreibt Anne Hoffmann die schwierige Zeit ihrer Erkrankung. Die Berlinerin litt lange Jahre an psychischen Erkrankungen, unter anderem an Depressionen. Wie der aktuelle Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK) zeigt, sind psychische Krankheiten in Deutschland weiterhin auf dem Vormarsch. Bei keinem anderen Diagnosekapitel verzeichnete die Krankenkasse im letzten Jahrzehnt derartige Anstiege bei den Fehlzeiten. Unter TK-versicherten Erwerbspersonen (Berufstätige und Arbeitslosengeld-I-Empfänger) gab es 2010 einen Zuwachs psychisch bedingter Fehlzeiten von fast 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. |
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Freitag, 22 Juli 2011 |
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Kinder im Alter von gerade einmal drei Jahren teilen ihre Spielzeugbelohnungen bereitwillig mit einem anderen Kind – aber nur, wenn beide diese zuvor im Rahmen einer gemeinsamen Aktivität verdient haben. Ein internationales Forscherteam um Katharina Hamann vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig fand nun heraus, dass es sich um ein rein kollaboratives Phänomen handelt, wenn so junge Kinder miteinander teilen: Wenn Kinder nicht aufgrund kooperativer Handlungen, sondern ohne ersichtlichen Grund oder für eine selbständig gelöste Aufgabe belohnt wurden, behielten sie den Großteil der Belohnung für sich. Bei Schimpansen, den nächsten Verwandten des Menschen, gibt es hingegen keine Verbindung zwischen dem Teilen von Beute und gemeinsamen Anstrengungen. (Nature, 20. Juli 2011) |
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Mittwoch, 20 Juli 2011 |
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Paris - Laut einer Umfrage der Harvard School of Public Health, die heute von Alzheimer Europe im Rahmen der Alzheimer's Association(R) International Conference 2011 (AAIC 2011) in Paris veröffentlicht wurde, würde eine überwältigende Mehrheit einen Arzt aufsuchen oder Angehörige zum Arzt schicken, sobald Symptome wie Gedächtnisverlust oder Konfusion auftreten, obwohl Alzheimer nach Krebs die am meisten gefürchtete Krankheit ist. |
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Dienstag, 19 Juli 2011 |
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Deutsche Eltern legen schon in den ersten Lebensmonaten ihres Kindes viel Wert auf Kommunikation. Eltern in Kamerun fördern eher die motorische Entwicklung der Säuglinge. Das spiegelt sich in den frühen Fertigkeiten des Nachwuchses, berichtet die Psychologin Monika Knopf von der Universität Frankfurt in der aktuellen Ausgabe des Psychologiemagazins Gehirn&Geist (Ausgabe 07-08/2011). |
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Dienstag, 19 Juli 2011 |
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Baierbrunn - Depressive Patienten mit chronischen Erkrankungen wie etwa Diabetes oder Herzkrankheiten, nehmen die Therapie dieser Leiden weniger genau. |
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Montag, 18 Juli 2011 |
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Baierbrunn - Eine plüschige High-Tech-Robbe statt lebendiger Katze oder Hund für demenzkranke Patienten - das macht Sinn, erklärt Dr. Takanori Shibata, Roboterforscher am Nationalen Institut für Industrie und Technologie in Japan, im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber": |
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Montag, 18 Juli 2011 |
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Baierbrunn - Angehörige und Freunde von potentiellem Alzheimer-Patienten können, mit acht einfachen Fragen konfrontiert, aufschlussreiche Informationen geben, ob und wie stark jemand schon demenzgefährdet ist. |
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Donnerstag, 07 Juli 2011 |
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Wir differenzieren schneller zwischen verschiedenen Objekten, für die wir unterschiedliche Begriffe haben – und wir verbinden je nach Muttersprache andere Eigenschaften mit ihnen. Das berichtet die aktuelle Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Gehirn&Geist (Heft 7-8/2011). Die verbreitete These, der Mensch könne nur das begreifen, wofür er auch Wörter besitzt, sei aber dennoch falsch. Schließlich können wir die Bedeutungsnuancen anderer Sprachen lernen. |
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Donnerstag, 07 Juli 2011 |
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Wie war doch gleich der Name? Zufällig hat man jemanden getroffen – das Gesicht ist bekannt, doch der Name will einem partout nicht einfallen. Erst später, nach einer mehr oder weniger eleganten Rettung aus der Situation, ist der Name plötzlich wieder da. Was war passiert? Das Gesicht und auch der dazu gelernte Name waren offenbar im Gehirn gespeichert. Nur das Abrufen dieser verknüpften Informationen war kurzzeitig nicht möglich. Auf welche Weise solche gelernten Zusammenhänge aus dem Gehirn "ausgelesen" werden, das ist eines der großen Rätsel in der Gehirnforschung. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried und der Ecole Supérieure de Physique et de Chimie Industrielles in Paris haben jetzt mit einem internationalen Kollegenteam einen ersten Schritt zum Knacken dieser Nuss getan. |
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Dienstag, 05 Juli 2011 |
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Baierbrunn - Depressive Menschen treffen rationalere Entscheidungen als Gesunde oder schwermütige Patienten, die auf dem Weg der Besserung sind. Das berichtet die "Apotheken Umschau" unter Berufung auf Forscher der Universität Basel. |
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