Neurologie/Psychologie
Depressionen, kaum noch Sport und Jobverlust Drucken E-Mail
Dienstag, 13 September 2011
Baierbrunn - Chronische Schmerzen zermürben und beeinflussen fast alle Lebensbereiche. Ihre Auswirkungen reichen von vergleichsweise harmlosen Einschränkungen beim Sport bis hin zu Jobverlust und schweren Depressionen. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage des Geusndheitsmagazins "Apotheken Umschau". Ungefähr zwei Drittel (65,0 Prozent) der befragten chronischen Schmerzpatienten haben wegen ihrer Beschwerden Sport- und Freizeitaktivitäten stark einschränken müssen. Bei 20,4 Prozent der (vorher) Berufstätigen unter ihnen waren die ständigen Qualen sogar der Grund, warum sie ihre Arbeit aufgeben mussten. Dauerpein beeinflusst auch die Psyche und das soziale Miteinander.
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Das Gehirn im Gleichgewicht Drucken E-Mail
Montag, 12 September 2011
In jeder Sekunde tauschen die Nervenzellen des Gehirns viele Billiarden synaptischer Impulse untereinander aus. Zwei Arten von Synapsen sorgen für den geregelten Ablauf dieses Datenstroms: Erregende Synapsen geben Informationen zwischen Zellen weiter, während hemmende Synapsen den Informationsfluss begrenzen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried konnten jetzt in Zusammenarbeit mit der Ruhr Universität Bochum zeigen, dass das Verhältnis zwischen Erregung und Hemmung gleich bleibt – selbst wenn sich das Gehirn umorganisiert. Nach einer kleinen Netzhautläsion erhielten die für diesen Bereich zuständigen Nervenzellen im Mäusegehirn keine (erregenden) Informationen mehr. Als Konsequenz bauten die Zellen über 30 Prozent ihrer hemmenden Synapsen innerhalb eines Tages ab. Das heruntergeregelte Gleichgewicht zwischen Erregung und Hemmung könnte für die Nervenzellen ein Signal sein, sich neu zu organisieren, um den Informationsverlust teilweise zu kompensieren.
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Kontrolle der Angst entschlüsselt Drucken E-Mail
Mittwoch, 07 September 2011
Wenn ein gesunder Mensch einer bedrohlichen Situation ausgesetzt ist, reagiert er mit einer angemessenen Verhaltensreaktion und verfällt weder in Gleichgültigkeit noch in Panik, wie zum Beispiel Angstpatienten. Mit Hilfe von genetischen Studien an Mäusen entdecken Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie nun zwei gegenläufige neuronale Regelkreise zur Angst-Erzeugung und Angst-Auslöschung. Beide werden von dem Stress vermittelnden Botenstoff Corticotropin-Releasing Hormone (CRH) und dessen Rezeptor 1 (CRHR1) vermittelt. Das Vorhandensein dieser Faktoren in Glutamat ausschüttenden Nervenzellen in Gehirnbereichen des limbischen Systems aktiviert ein neuronales Netzwerk, das Angstverhalten verursacht. Andererseits führen diese Faktoren im Bereich des Mittelhirns in Dopamin-ausschüttenden Nervenzellen zu Angst lösendem Verhalten. Da bei vielen Patienten mit einer affektiven Erkrankung Störungen der Stressfaktoren nachweisbar sind, vermuten die Wissenschaftler pathologische Veränderung der CRHR1 abhängigen Regelkreise als Ursache der gestörten Emotionalität.
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Gewinner-Gedanken Drucken E-Mail
Mittwoch, 07 September 2011
Baierbrunn - Positives Denken wirkt. Verfestigen Sportler entsprechende Botschaften durch Selbstgespräche im Gehirn, bauen sie Konzentration auf und machen sich mental stark
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Parkinson durch Pestizide Drucken E-Mail
Dienstag, 06 September 2011
Baierbrunn - Pestizide stehen seit Langem im Verdacht, die Parkinson-Erkrankung zu begünstigen. Dies wurde jetzt erneut in einem landwirtschaftlich intensiv genutzten Gebiet in Kalifornien bestätigt, berichtet die "Apotheken Umschau".
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Stimmzellen für die Erkennung von Stimmen Drucken E-Mail
Dienstag, 30 August 2011
Die Stimme des Menschen ist genauso charakteristisch wie sein Gesicht – häufig lässt sich ein Bekannter über eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter identifizieren, selbst wenn er vergessen hat seinen Namen zu nennen. Der Hauptbereich der Gesichtserkennung liegt im unteren Schläfenlappen. Dort treten gehäuft Nervenzellen auf, die auf Gesichter deutlich stärker reagieren als auf andere Bilder. Forscher des Max-Planck-Instituts für biologische Kybernetik in Tübingen haben sich auf die Suche nach vergleichbaren Strukturen bei der Verarbeitung von Stimminformationen im Gehirn gemacht. Bei Rhesusaffen sind sie wiederum im Schläfenlappen fündig geworden: Sie sind auf „Stimmzellen“ gestoßen, die sehr selektiv auf Rufe und Laute der Artgenossen ansprechen.
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Alzheimer-Krankheit: Ein Energieproblem? Drucken E-Mail
Dienstag, 30 August 2011
Wiehl - Die Deutschen werden immer älter, damit steigt das Risiko an Alzheimer zu erkranken. Etwa jeder Vierte über 80 leidet an der gefürchteten Krankheit, die wegen des hohen und langen Pflegeauf­wandes zu einer der teuersten Krankheiten im Gesundheits- und Sozialwesen gehört. Bis zum Jahr 2050 wird sich die Zahl der Erkrankten von heute knapp 2 Millionen mit großer Wahrscheinlichkeit verdoppelt haben.
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Kostspieliger Burnout Drucken E-Mail
Montag, 29 August 2011
Mainz - Schlafstörungen, Tinnitus, Depressionen - immer mehr Deutsche leiden unter chronischem Stress, immer mehr Menschen "brennen aus". In der ZDFzoom-Dokumentation "Arbeiten bis zum Umfallen - Volksleiden Burnout" am Mittwoch, 31. August 2011, 22.45 Uhr, geht Annette Hoth einem traurigen und teuren Gesellschaftsphänomen auf den Grund.
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Bewegung hilft Menschen mit Demenz Drucken E-Mail
Donnerstag, 25 August 2011
Baierbrunn - Gut für Körper und Geist: Alzheimer-Patienten, die im Rahmen eines Reha-Programms ein Krafttraining absolvieren, haben nicht nur mehr Muskelkraft und ein geringeres Sturzrisiko, sie sind auch geistig leistungsfähiger, berichtet das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber".
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Vorteil mit links Drucken E-Mail
Dienstag, 16 August 2011
Viele Linkshänder sind weltberühmt: Die Fußballer Lionel Messi, Tennisprofis Rafael Nadal, Rennfahrer Ayrton Senna – die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Der Sportpsychologe Norbert Hagemann von der Universität Kassel hält den Vorteil von Linkshänder in vielen Disziplinen durchaus für kampfentscheidend, so das Magazin Gehirn& Geist in seiner neuen Ausgabe (9/2011).
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MS kommt nicht vom Stress Drucken E-Mail
Sonntag, 14 August 2011
Baierbrunn - Die Ursachen der multiplen Sklerose (MS) bleiben rätselhaft. Stress zumindest scheide aus, berichtet die "Apotheken Umschau" unter Berufung auf eine Studie mit 238000 Krankenschwestern.
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