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Neurologie/Psychologie
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Mittwoch, 26 November 2008 |
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Täglich sehen, hören und lesen wir von fürchterlichen Dramen, die auch ganz in unserer Nähe geschehen. Dies löst in jedem von uns etwas aus. Menschen die selbst Opfer einer solchen Katastrophe waren und diese verdrängt hatten, beginnen sich zu erinnern. |
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Mittwoch, 26 November 2008 |
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Berlin - Die Broschüre mit Informationen zum psychiatrischen Hilfesystem in Berlin liegt jetzt aktualisiert wieder in den Sprachen englisch, polnisch, russisch, serbisch/kroatisch/bosnisch und türkisch vor. Der Wegweiser bietet einen Überblick über das Angebot psychiatrischer Hilfen im Land Berlin. Im ersten Teil werden die Inhalte, Ziele und zentrale Begriffe in der Psychiatrie erklärt. Es werden Zusammenhänge aufgezeigt und die einzelnen Bausteine des Hilfesystems erklärt. |
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Samstag, 22 November 2008 |
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Wer mit dem Stichwort "Kognitives Training" nur die kleinen Rätselhefte verbindet, mit denen Apotheken zum Gehirnjogging einladen, liegt falsch: Beim Kognitiven Training handelt es sich um eine wissenschaftlich fundierte, symptomorientierte Therapie, mit der die geistigen Fähigkeiten von Patienten gezielt aktiviert werden. Das Kognitive Training gilt damit als wichtiger Stützpfeiler der Ergotherapie. Wie die Stuttgarter Ärztin Sabine Ladner-Merz betont, haben verschiedene Methoden und Materialien des Kognitiven Trainings ihre Wirksamkeit bereits in wissenschaftlichen Studien unter Beweis gestellt. In der Fachzeitschrift "ergopraxis" (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2008) stellt Ladner-Merz eine dieser evaluierten Methoden, das Kognitive Training nach Dr. med. Franziska Stengel, vor. |
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Samstag, 22 November 2008 |
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Hirnforscher geben neuerdings pädagogische Ratschläge – vielen Erziehungswissenschaftlern gefällt das gar nicht. Dabei wollen beide Seiten dasselbe: dass Schüler besser lernen! |
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Donnerstag, 20 November 2008 |
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Die einen fühlen sich von ihren Mitmenschen verfolgt und bedroht, die anderen haben den Eindruck als beeinflusste ein fremdes Wesen ihr Denken und Handeln: Schizophrene Menschen leiden häufig unter Verfolgungswahn oder Beeinflussungserleben. Eine zentrale Ursache hierfür ist das Unvermögen schizophrener Personen, sich in die Emotionen, Intentionen und Gedanken Anderer einzufühlen. Das geht aus einer Überblicksarbeit hervor, die soeben in der Fachzeitschrift "Fortschritte der Neurologie Psychiatrie" (Georg Thieme, 2008. Stuttgart) publiziert wurde. Darin kommen die Medizinerin Dr. med. Katja Koelkebeck vom Universitätsklinikum Münster und Kollegen zu dem Schluss, dass Schizophrenie-Erkrankte soziale Defizite aufweisen, die sich bereits früh in ihrer Kindheitsentwicklung manifestieren. |
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Mittwoch, 19 November 2008 |
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Bonn - Was tun gegen ADHS?" PHOENIX-PROGRAMMHINWEIS für Sonntag, 23. November, 22.30 Uhr. Zum Thema diskutieren: Prof. Gerd Lehmkuhl (Direktor Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, Uni Köln), Prof. Marianne Leuzinger-Bohleber (Direktorin Sigmund-Freud-Institut Frankfurt), Dr. Myriam Menter (Vorsit-zende ADHS Deutschland e.V.), Dr. Hans-Joachim Weber (Medizinischer Direktor Lilly Deutschland). Moderation: Nina Ruge. |
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Dienstag, 18 November 2008 |
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Berlin - „Vergesst einfach das Lachen nicht!“ meint Hella von Sinnen und zeichnet eine lachende Frau im blauen Overall in das „Buch der Erinnerungen“. Renate Schmidt, Schirmherrin der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, beschreibt die bewegenden Momente bei der Geburt ihrer Enkelin. Die Köchin Sarah Wiener steuert das Rezept für einen französischen Gewürzkuchen bei. Wolfgang Niedecken, Sänger der Kölner Gruppe BAP, erinnert mit dem Song „Chippendale Desch“ an seine Mutter, die an Parkinson und Alzheimer litt. |
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Dienstag, 18 November 2008 |
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Wissenschaftler beginnen zu verstehen, was im Gehirn passiert, wenn es lernt oder vergisst. Sicher ist, dass Veränderungen der Kontakte zwischen Nervenzellen dabei eine große Rolle spielen. Doch können solche Strukturänderungen auch das bekannte Phänomen erklären, dass es deutlich leichter ist, etwas Vergessenes wiederzuerlernen als etwas ganz neu zu lernen? Forscher am Max-Planck-Institut für Neurobiologie haben nun gezeigt, dass viele der bei einem Lernvorgang gewachsenen Zellkontakte wohl nur inaktiviert, aber nicht abgebaut werden, wenn sie nicht mehr gebraucht werden. Die Reaktivierung dieser "Kontakte auf Vorrat" ermöglicht das schnellere Wiedererlernen vergessener Gedächtnisinhalte (Nature, 12. November 2008). |
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Montag, 17 November 2008 |
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Schmelz-Hüttersdorf. Essstörungen sind zu einem wichtigen Thema in unserer Gesellschaft geworden. Nicht nur, dass viele Menschen unter Esssucht und daraus hervorgehendem Übergewicht leiden – auch Magersucht und Bulimie (Ess-Brech-Sucht) nehmen vor allem bei Mädchen und jungen Frauen drastisch zu. |
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Freitag, 14 November 2008 |
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Wir alle müssen täglich viele Entscheidungen treffen - und das oftmals unter Zeitdruck. Sei es bei der Arbeit oder beim Sport: Kontinuierlich gilt es, die richtige Balance zu finden zwischen Schnelligkeit und Akkuratheit. Wie das Gehirn dies ermöglicht, haben nun Neurowissenschaftler und mathematische Psychologen an der Universität Amsterdam, dem Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig und der Universität Newcastle in Australien herausgefunden (PNAS, Online-Veröffentlichung 6.11.2008). |
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Freitag, 14 November 2008 |
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München - Langeweile kann zu schweren Störungen führen, wenn Betroffenen eine Änderung ihrer Situation aus eigener Kraft nicht möglich ist. Das berichtet P.M. MAGAZIN (Ausgabe 12/2008 ab heute im Handel). Als Beispiel führt die Zeitschrift "Isolationshaft" an. Hier erlebe man die wohl extremste Form der Langeweile. "Das logische Denken wird von Träumen abgelöst und innere Erlebnisse verzerren sich", erklärt der Nürnberger Psychologe Ulrich Gresch, der sich mit Gehirnwäsche beschäftigt. "Es folgen Halluzinationen, und das Ganze wird zum realen Albtraum." Je länger der Reizentzug, desto belastender. |
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