Neurologie/Psychologie
Filmtipp: Schattenzeit Drucken E-Mail
Donnerstag, 24 Februar 2011

Ein Porträt über Depression zeigt der Dokumentarfilm "Schattenzeit" heute Abend, 22.45 Uhr in Erstausstrahlung auf RBB.

Olaf, Mona und Maria leiden seit Jahren an schweren Depressionen. Die Krankheit hat ihnen jeden Lebensmut genommen. Um nicht wieder in ihre Selbstmordgedanken zu verfallen, suchen sie Hilfe in der psychiatrischen Klinik der Berliner Charité und lassen sich einweisen.

 

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Partnerschaft zwischen Genen beeinflusst die Gehirnentwicklung Drucken E-Mail
Donnerstag, 17 Februar 2011
Das menschliche Gehirn enthält rund hundert Milliarden Nervenzellen. Während der Entwicklung muss sich jede dieser Zellen mit ganz bestimmten anderen Zellen verbinden, damit ein funktionierender Organismus entsteht. Doch wie wissen die Nervenzellen, wohin sie wachsen und mit wem sie in Kontakt treten müssen? Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried haben jetzt herausgefunden, dass wachsende Nervenzellen im Fliegenhirn erst durch das Zusammenspiel zweier Gene erkennen können, wann sie ihr Zielgebiet erreicht haben. Ähnliche Mechanismen spielen vermutlich auch bei der Entwicklung des Wirbeltier-Gehirns eine Rolle und könnten somit für das Verständnis bestimmter Entwicklungsstörungen wichtig werden.
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Depression - Wenn die Seele Trauer trägt Drucken E-Mail
Donnerstag, 17 Februar 2011
In Deutschland werden immer mehr Antidepressiva verschrieben, und die Dauer stationärer Aufenthalte zur Behandlung von Depressionen und psychischen Störungen nimmt zu: Depressionen sind einer der häufigsten Gründe für eine Krankschreibung - zusammen etwa mit Rückenbeschwerden und Atemwegsinfektionen. "nano spezial: Depression - Wenn die Seele Trauer trägt" widmet sich intensiv dieser zunehmenden Erkrankung und erläutert auch die Auslöser und Symptome des immer häufiger diagnostizierten Burn-Out-Syndroms. "nano spezial" erklärt den Unterschied zur Depression und stellt neue Behandlungsmethoden vor.
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Gedächtnisverlust durch Tau-Proteine ist umkehrbar Drucken E-Mail
Donnerstag, 17 Februar 2011
Ablagerungen des Amyloid-beta- und des Tau-Proteins im Gehirn sind das charakteristische Merkmal von Morbus Alzheimer. Vor allem der Hippocampus ist davon betroffen, eine für Lernen und Gedächtnis zentrale Region. Offenbar verschwindet aber die giftige Wirkung des Tau-Proteins wieder weitgehend, wenn das entsprechende Tau-Gen abgeschaltet wird. Forscher von den Max-Planck Arbeitsgruppen für Strukturelle Molekularbiologie am DESY in Hamburg konnten zeigen, dass bei vormals „dementen“ Mäusen mit einem menschlichen Tau-Gen die Lernfähigkeit und Erinnerung zurückkehrt und sich Synapsen teilweise neu bilden, sobald das Gen inaktiv ist. Die Wissenschaftler testen nun Wirkstoffe gegen die Tau-Ablagerungen an Mäusen. Möglicherweise könnte damit der Gedächtnisverlust bei Alzheimer im frühen Stadium zumindest teilweise wieder rückgängig gemacht werden.
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Proteinabbau während der Alterung und bei neurodegenerativen Krankheiten Drucken E-Mail
Mittwoch, 09 Februar 2011
Mainz - Im Gehirn von Patienten mit neurodegenerativen Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson oder Amyotrophe Lateralsklerose findet man ungewöhnliche Ansammlungen von Proteinen. Solche Aggregate unlöslicher Proteine können von der Zelle nicht mehr abgebaut (degradiert) werden und werden für den Verlust von Gehirnzellen (mit)verantwortlich gemacht. In der Frage, wie der Abbau schädlicher Proteine in Nervenzellen reguliert ist, und ob sich dieser Prozess im Laufe der Alterung verändert, ist die Arbeitsgruppe um Univ.-Prof. Dr. Christian Behl im Institut für Pathobiochemie der Universitätsmedizin Mainz jetzt einen entscheidenden Schritt weiter gekommen. Die Wissenschaftler konnten ein Protein identifizieren, das sozusagen als „Müllmann“ der Zelle agiert und für den Abbau vorgesehene Eiweiße sortiert, sie sammelt und der Degradation zuführt – und damit der Zelle hilft, sich ihrer zu entledigen. Die Forschungsergebnisse wurden kürzlich online in „EMBOreports“ veröffentlicht.
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ADHS und kein Ende? Drucken E-Mail
Dienstag, 08 Februar 2011
Die Aufmerksamkeitsdefizitstörungen ADS und ADHS gelten hauptsächlich als Erkrankungen des Kindesalters. Warum dies zu kurz greift, erläutert die Soziologin und Ergotherapeutin Tina Pruschmann in der Fachzeitschrift „ergopraxis“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2011). „Bei rund zwei Drittel aller Betroffenen bestehen einige oder alle Symptome bis ins Erwachsenenalter hinein fort“, so Pruschmann in ihrem Beitrag.
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Zu viel des Guten Drucken E-Mail
Dienstag, 08 Februar 2011
Wie Menschen mit Behinderungen ihr Leben meistern und ihre Schwächen kompensieren, versetzt uns oft in Erstaunen: Menschen mit Sehbehinderung etwa orientieren sich manchmal perfekt über ihre Ohren, Menschen ohne Arme verrichten viele Alltagsdinge scheinbar mühelos mit ihren Füßen. In manchen Fällen kann die Kompensation jedoch zu weit gehen, wie die Scheidegger Physiotherapeutin Heidi Sinz in der Fachzeitschrift „physiopraxis“ berichtet (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2010).
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Autismus: Therapien helfen, mit der Krankheit zu leben Drucken E-Mail
Montag, 07 Februar 2011
Bei Autismus im Kinder- und Erwachsenenalter können Psychotherapien helfen, die Symptome zu lindern. Wirksame Therapien zur Bekämpfung der Ursachen dieser Erkrankung gibt es bislang jedoch nicht. Dies verdeutlichten Experten auf dem 35. Interdisziplinären Forum der Bundesärztekammer in Berlin.
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Das Navi macht das Hirn träge Drucken E-Mail
Montag, 07 Februar 2011
Baierbrunn - Der regelmäßige Gebrauch eines Navigationsgerätes lässt das Orientierungsvermögen des Gehirns verkümmern. "Für das Gehirn ist Navigieren ein äußerst aufwendiger Prozess, bei dem eine Vielzahl von Sinneseindrücken verarbeitet werden muss", bestätigt Dr. Stefan Münzer von der Universität des Saarlandes in der "Apotheken Umschau".
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Erwartung beschleunigt bewusste Wahrnehmung Drucken E-Mail
Freitag, 04 Februar 2011
Das menschliche Gehirn arbeitet ungeheuer schnell. Insbesondere Seheindrücke sind jedoch so komplex, dass die Verarbeitung mehrere Hundert Millisekunden dauert. Erst dann dringen sie ins Bewusstsein. Wie Forscher des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung in Frankfurt am Main jetzt zeigen, kann diese Verzögerung unterschiedlich lang sein. Denn wenn das Gehirn bereits im Voraus über Informationen verfügt - also schon weiß, was es sehen wird – dann setzt auch das bewusste Erkennen früher ein. Bislang gingen Neurowissenschaftler davon aus, dass bewusste Wahrnehmung eher starr und zeitlich nicht variabel ist.
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Nerven-Regeneration nach Rückenmarksverletzung gefördert Drucken E-Mail
Freitag, 04 Februar 2011
Heidelberg - Das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert die Arbeit der Neurowissenschaftlerin PD Dr. Ana Martin-Villalba im Deutschen Krebsforschungszentrum über fünf Jahre mit 1,6 Millionen Euro. Jedes Jahr trifft es in Deutschland etwa tausend Menschen: Durch Unfälle oder bösartige Tumoren wird ihr Rückenmark geschädigt. Da sich Nervenzellen im gesamten zentralen Nervensystem nach Abschluss der Embryonalentwicklung nicht regenerieren können, heilt das verletzte Rückenmark nicht. Die Folge sind lebenslange Querschnittslähmungen.
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