Neurologie/Psychologie
Forscher datieren Sprachfamilien der Welt Drucken E-Mail
Freitag, 09 Dezember 2011
Das internationale Forscherkonsortium ASJP (Automated Similarity Judgment Program) hat eine Methode entwickelt, mit der automatisch der Zeitpunkt bestimmt werden kann, an dem eine prähistorische Sprache gesprochen wurde. Das Konsortium ist in der Abteilung Linguistik des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig ansässig.
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Präzises Kindergedächtnis Drucken E-Mail
Donnerstag, 08 Dezember 2011
Baierbrunn - Mal wieder gegen die Kinder beim Memory verloren? Keine Sorge, das ist durchaus erklärbar. Kinder haben nämlich ein ausgesprochen gutes Gedächtnis, berichtet das Apothekenmagazin "BABY und Familie" unter Berufung auf eine Studie von Wissenschaftlern der Universität Lund, Schweden.
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Menschen mit beginnender Demenz Drucken E-Mail
Mittwoch, 07 Dezember 2011
Berlin - Demenzerkrankungen werden heute immer häufiger schon ganz zu Beginn diagnostiziert. Dadurch rücken Menschen mit beginnender Demenz stärker in den Blickpunkt. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft nimmt sich dieses Themas seit 2007 kontinuierlich an, unter anderem im Schwerpunkt des gerade erschienenen Alzheimer Info 4/2011. Prof. Alexander Kurz, Leiter der Gedächtnisambulanz der TU München, sagte dazu: "Die Betroffenen sind, unabhängig von ihrem Lebensalter, in hohem Maße selbstbestimmt und entscheidungsfähig, melden sich zu Wort und artikulieren ihre Bedürfnisse. Damit entsprechen sie ganz und gar nicht dem herkömmlichen Bild der Demenzkranken, für die in erster Linie Pflege und Versorgung organisiert werden muss. Bei Menschen mit Demenz in der frühen Phase geht es um den Erhalt von Fähigkeiten, um Teilhabe und um sinnvolle Lebensgestaltung".
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Telefonische Betreuung bei Depressionen Drucken E-Mail
Freitag, 02 Dezember 2011
Koblenz - Depressionen gehören in Deutschland mittlerweile zu den Volkskrankheiten. Etwa fünf bis sechs Millionen erwachsene Bundesbürger leiden im Verlauf eines Jahres an einer depressiven Störung. Eine Studie der Debeka Krankenversicherung und der AnyCare GmbH hat jetzt ergeben, dass eine telefongestützte Betreuung die medizinische Versorgung der Betroffenen nicht nur wirksam ergänzt, sondern die gesundheitliche Situation der Patienten insgesamt deutlich verbessert. Damit können Versicherte schneller wieder mehr Lebensqualität erhalten. Gleichzeitig sinken die Versorgungskosten deutlich, wodurch die Ausgaben der Versicherungsträger gesenkt werden können. Davon profitieren dann alle Versicherten unmittelbar.
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23 Prozent der Deutschen haben Erfahrung mit Burnout Drucken E-Mail
Freitag, 02 Dezember 2011
Hamburg - Fast jeder Vierte hat schon einmal einen Burnout erlebt - oder stand zumindest kurz davor. Mögliche Gründe: die immer stärker werdende berufliche Belastung. Über die Hälfte (55 Prozent) der Berufstätigen sagen, dass in ihrem Job die Arbeit schlicht nicht zu schaffen sei.
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Virtuell abgedriftet Drucken E-Mail
Donnerstag, 01 Dezember 2011
Baierbrunn - Nach einer Studie der Bundesdrogenbeauftragten sind in Deutschland rund 560000 Menschen onlinesüchtig. Die Psychologin Dr. Silvia Kratzer, die am Bezirkskrankenhaus Augsburg internetabhängige Jugendliche behandelt, hätte die Zahl sogar noch größer geschätzt.
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Biomarker für zielgerichtete Therapien Drucken E-Mail
Mittwoch, 30 November 2011
Seit einigen Jahren macht das Schlagwort von der personalisierten Medizin die Runde. Genetische, biochemische oder neurobiologische Kennzeichen – so genannte Biomarker – sollen differenziertere Diagnose und maßgeschneiderte Therapien auch bei seelischen Erkrankungen erlauben.
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Sprachtest als App fürs Smartphone Drucken E-Mail
Freitag, 25 November 2011
Hurz oder Hund - welches ist ein echtes Wort und welches nicht? Mit solchen lexikalischen Entscheidungsaufgaben versuchen Forscher herauszufinden, was im Gehirn geschieht, wenn Menschen Worte lesen. Bislang fanden solche Experimente in den Sprachlabors der Institute und Universitäten statt, wo die Teilnehmer vor einem Monitor saßen und via Ja- und Nein-Taste über Sinn oder Unsinn der Buchstabenreihe auf dem Bildschirm befanden. Im Rahmen eines internationalen Projekts haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Psycholinguistik in Njimegen, Niederlande, zusammen mit einem internationalen Forscher-Team den Klassiker aus ihren Testlabors herausgeholt. Seit Dezember vergangenen Jahres bieten sie die lexikalische Entscheidungsaufgabe als App in sieben Sprachen zum Herunterladen fürs Smartphone an. Binnen vier Monaten gewannen sie auf diese Weise eine Datenmenge, für die sie sonst über drei Jahre brauchten.
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Musizieren verändert die Verarbeitung mehrfacher Sinnesreize im Gehirn Drucken E-Mail
Freitag, 25 November 2011
Klavierspieler entwickeln über die Jahre ein besonders präzises Gespür dafür, wie die Tastenbewegungen und Töne zeitlich zusammenhängen. Ob aber Lippenbewegungen und Sprache synchron zueinander sind, können sie nicht besser beurteilen als Nichtmusiker. Das haben Forscherinnen vom Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen bei einer Vergleichsstudie mit Musikern und Nichtmusikern zur gleichzeitigen Reizverarbeitung aus mehreren Sinnen im Gehirn festgestellt. Sie setzten bei ihren Experimenten auch die funktionelle Magnetresonanztomografie zur Darstellung der jeweils aktiven Gehirnbereiche ein. Danach ruft bei Pianisten die Wahrnehmung asynchroner Musik und Handbewegungen verstärkte Fehlersignale in einem Schaltkreis zwischen Kleinhirn, prämotorischen und assoziativen Hirnarealen aus, der sich durch das eigene Spiel besonders ausbildet. Die Studie zeigt, dass unsere sensomotorische Erfahrung prägt, wie das Gehirn Signale von unterschiedlichen Sinnen in der Wahrnehmung zeitlich verknüpft.
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Forschungsförderung 2012 der Deutschen Alzheimer Gesellschaft ausgeschrieben Drucken E-Mail
Mittwoch, 23 November 2011
Berlin - Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz (DAlzG) schreibt für 2012 eine Summe von maximal 200.000 € für die Unterstützung eines oder mehrerer Forschungsvorhaben aus. Gefördert werden Projekte, deren Ergebnisse zur Verbesserung der Situation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen erkennbar beitragen. Auch Forschungsprojekte mit dem Ziel, gesundheitsökonomische Erkenntnisse im Bereich Demenzen zu gewinnen, können gefördert werden.
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Einblicke in das Gehirn von Föten Drucken E-Mail
Dienstag, 22 November 2011
Mit Hilfe speziell angepasster Geräte der funktionellen Bildgebung können Forscher heute die neuronale Aktivität von Föten im Mutterleib präzise beobachten. Solche Messungen belegen, dass Ungeborene spätestens im letzten Drittel der Schwangerschaft externe Reize verarbeiten, wie das Magazin Gehirn&Geist in seiner aktuellen Ausgabe (12/2011) berichtet.
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