Neurologie/Psychologie
Cyber-Mobbing in der Schule Drucken E-Mail
Donnerstag, 03 März 2011

Mobbing per Internet, E-Mail und Handy ist ein wachsendes Problem unter Kindern und Jugendlichen, aber auch Lehrer werden Opfer des elektronischen Mobbings. Karl E. Dambach schlägt in seinem Rat- und Ideengeber für Lehrkräfte "Wenn Schüler im Internet mobben" eine Feedback-Kultur im Klassenzimmer vor, damit Schülerinnen und Schüler lernen, ihre Empfindungen, Bedürfnisse, aber auch ihre Kritik direkt zu kommunizieren. Wenn dafür Raum gegeben wird, müssen sie sich nicht über das Internet Luft machen.

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Gehirn verändert neuronale Netzwerke im Schlaf Drucken E-Mail
Montag, 28 Februar 2011
Eben noch wach und bei vollem Bewusstsein und Sekunden später sind wir eingeschlafen. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München haben in einer Studie an 25 jungen gesunden Probanden untersucht, wie diese Änderungen der Wahrnehmung ausgelöst werden. Die Forscher untersuchten die Aktivität von Nervenzell-Netzwerken, die Gehirnregionen miteinander verbinden, wenn wir wach, aber in Ruhe sind. Die Messungen beim Übergang in die verschiedenen Schlafphasen zeigten, dass diese Netzwerke im Schlaf systematisch umorganisiert werden. So wird der Hippokampus, eine für Gedächtnisprozesse wichtige Region, bereits im leichten Schlaf aus dem Netzwerk ausgekoppelt. Der Frontallappen, wichtig für höhere Steuerungsprozesse, wird mit zunehmender Schlaftiefe sogar ganz aus dem Netzwerk ausgeschlossen. Hingegen nehmen Ver­bindungen zum neuronalen Auf­merk­sam­keitsnetzwerk nur teilweise ab – möglicher­weise, um auf alarmierende Außenreize noch reagieren zu können. Diese Netzwerkänderungen in Hirnregionen, die mit selbstreflektorischem Verhalten, planendem Handeln und Selbstwahrnehmung assoziiert sind, könnten die Ursache für unseren Bewusstseinsverlust im Schlaf sein.
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Auch Blinde besitzen Gennari-Streifen im Gehirn Drucken E-Mail
Montag, 28 Februar 2011
Auch im Gehirn von Geburt an blinder Menschen bildet sich in der Sehrinde der so genannte Gennari-Streifen und degeneriert trotz fehlender Sehinformation nicht. Das stellten Forscher um Robert Trampel vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften mit Hilfe der Magnetresonanztomografie fest. Der etwa 0,3 Millimeter dicke Strang von Nervenfasern ist demnach nicht nur für optische Informationen zuständig. Bei Blinden verarbeitet er möglicherweise in erhöhtem Maße taktile Reize. Das könnte zu einer Schärfung des Berührungssinns beitragen und etwa das schnelle Lesen von Braille-Schrift unterstützen.
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Wenn Roberto Blanco auf Heavy Metal trifft Drucken E-Mail
Montag, 28 Februar 2011
Berlin - Mit einem ungewöhnlichen Spot macht die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. auf das Problem von Demenz aufmerksam, von der allein in Deutschland 1,2 Millionen Menschen betroffen sind. Im Mittelpunkt des von der Ideen- und Werbeagentur Zum goldenen Hirschen Köln pro bono entwickelten und der Münchner Bayerl & Partner Film GmbH ebenfalls pro bono umgesetzten Spotkonzepts steht das für die Betroffenen elementare Orientierungsproblem. Der 30- bzw. 45-Sekünder, der ab sofort auch zur Ausstrahlung bereitsteht, setzt bei den Zuschauern allerdings nicht auf Betroffenheit, sondern nähert sich dem Thema in ungewöhnlich humorvoller und überraschender Weise. Als Mitwirkende konnten der Entertainer Roberto Blanco sowie die Heavy Metal Band Sodom gewonnen werden, die beide im Interesse des guten Zwecks ebenfalls ohne Honorar auftreten.
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Filmtipp: Schattenzeit Drucken E-Mail
Donnerstag, 24 Februar 2011

Ein Porträt über Depression zeigt der Dokumentarfilm "Schattenzeit" heute Abend, 22.45 Uhr in Erstausstrahlung auf RBB.

Olaf, Mona und Maria leiden seit Jahren an schweren Depressionen. Die Krankheit hat ihnen jeden Lebensmut genommen. Um nicht wieder in ihre Selbstmordgedanken zu verfallen, suchen sie Hilfe in der psychiatrischen Klinik der Berliner Charité und lassen sich einweisen.

 

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Partnerschaft zwischen Genen beeinflusst die Gehirnentwicklung Drucken E-Mail
Donnerstag, 17 Februar 2011
Das menschliche Gehirn enthält rund hundert Milliarden Nervenzellen. Während der Entwicklung muss sich jede dieser Zellen mit ganz bestimmten anderen Zellen verbinden, damit ein funktionierender Organismus entsteht. Doch wie wissen die Nervenzellen, wohin sie wachsen und mit wem sie in Kontakt treten müssen? Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried haben jetzt herausgefunden, dass wachsende Nervenzellen im Fliegenhirn erst durch das Zusammenspiel zweier Gene erkennen können, wann sie ihr Zielgebiet erreicht haben. Ähnliche Mechanismen spielen vermutlich auch bei der Entwicklung des Wirbeltier-Gehirns eine Rolle und könnten somit für das Verständnis bestimmter Entwicklungsstörungen wichtig werden.
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Depression - Wenn die Seele Trauer trägt Drucken E-Mail
Donnerstag, 17 Februar 2011
In Deutschland werden immer mehr Antidepressiva verschrieben, und die Dauer stationärer Aufenthalte zur Behandlung von Depressionen und psychischen Störungen nimmt zu: Depressionen sind einer der häufigsten Gründe für eine Krankschreibung - zusammen etwa mit Rückenbeschwerden und Atemwegsinfektionen. "nano spezial: Depression - Wenn die Seele Trauer trägt" widmet sich intensiv dieser zunehmenden Erkrankung und erläutert auch die Auslöser und Symptome des immer häufiger diagnostizierten Burn-Out-Syndroms. "nano spezial" erklärt den Unterschied zur Depression und stellt neue Behandlungsmethoden vor.
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Gedächtnisverlust durch Tau-Proteine ist umkehrbar Drucken E-Mail
Donnerstag, 17 Februar 2011
Ablagerungen des Amyloid-beta- und des Tau-Proteins im Gehirn sind das charakteristische Merkmal von Morbus Alzheimer. Vor allem der Hippocampus ist davon betroffen, eine für Lernen und Gedächtnis zentrale Region. Offenbar verschwindet aber die giftige Wirkung des Tau-Proteins wieder weitgehend, wenn das entsprechende Tau-Gen abgeschaltet wird. Forscher von den Max-Planck Arbeitsgruppen für Strukturelle Molekularbiologie am DESY in Hamburg konnten zeigen, dass bei vormals „dementen“ Mäusen mit einem menschlichen Tau-Gen die Lernfähigkeit und Erinnerung zurückkehrt und sich Synapsen teilweise neu bilden, sobald das Gen inaktiv ist. Die Wissenschaftler testen nun Wirkstoffe gegen die Tau-Ablagerungen an Mäusen. Möglicherweise könnte damit der Gedächtnisverlust bei Alzheimer im frühen Stadium zumindest teilweise wieder rückgängig gemacht werden.
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Proteinabbau während der Alterung und bei neurodegenerativen Krankheiten Drucken E-Mail
Mittwoch, 09 Februar 2011
Mainz - Im Gehirn von Patienten mit neurodegenerativen Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson oder Amyotrophe Lateralsklerose findet man ungewöhnliche Ansammlungen von Proteinen. Solche Aggregate unlöslicher Proteine können von der Zelle nicht mehr abgebaut (degradiert) werden und werden für den Verlust von Gehirnzellen (mit)verantwortlich gemacht. In der Frage, wie der Abbau schädlicher Proteine in Nervenzellen reguliert ist, und ob sich dieser Prozess im Laufe der Alterung verändert, ist die Arbeitsgruppe um Univ.-Prof. Dr. Christian Behl im Institut für Pathobiochemie der Universitätsmedizin Mainz jetzt einen entscheidenden Schritt weiter gekommen. Die Wissenschaftler konnten ein Protein identifizieren, das sozusagen als „Müllmann“ der Zelle agiert und für den Abbau vorgesehene Eiweiße sortiert, sie sammelt und der Degradation zuführt – und damit der Zelle hilft, sich ihrer zu entledigen. Die Forschungsergebnisse wurden kürzlich online in „EMBOreports“ veröffentlicht.
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ADHS und kein Ende? Drucken E-Mail
Dienstag, 08 Februar 2011
Die Aufmerksamkeitsdefizitstörungen ADS und ADHS gelten hauptsächlich als Erkrankungen des Kindesalters. Warum dies zu kurz greift, erläutert die Soziologin und Ergotherapeutin Tina Pruschmann in der Fachzeitschrift „ergopraxis“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2011). „Bei rund zwei Drittel aller Betroffenen bestehen einige oder alle Symptome bis ins Erwachsenenalter hinein fort“, so Pruschmann in ihrem Beitrag.
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Zu viel des Guten Drucken E-Mail
Dienstag, 08 Februar 2011
Wie Menschen mit Behinderungen ihr Leben meistern und ihre Schwächen kompensieren, versetzt uns oft in Erstaunen: Menschen mit Sehbehinderung etwa orientieren sich manchmal perfekt über ihre Ohren, Menschen ohne Arme verrichten viele Alltagsdinge scheinbar mühelos mit ihren Füßen. In manchen Fällen kann die Kompensation jedoch zu weit gehen, wie die Scheidegger Physiotherapeutin Heidi Sinz in der Fachzeitschrift „physiopraxis“ berichtet (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2010).
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