|
Donnerstag, 05 Mai 2011 |
|
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München haben die Genome von insgesamt 4088 Patienten und 11001 gesunden Kontrollpersonen aus aller Welt verglichen und dabei eine neue Risikogenvariante für Depression identifiziert. Erstmalig konnte nachgewiesen werden, dass bereits gesunde Träger dieser Risikogenvariante physiologisch messbare Veränderungen im Gehirn aufweisen. Ursächlich ist ein Transportprotein betroffen, das an der Produktion eines wichtigen Nervenzellbotenstoffs beteiligt ist. Große Hoffnung setzen die Forscher in diesen Faktor als Zielstruktur zukünftiger Antidepressiva, da herkömmliche Medikamente mit ähnlichen Transportmolekülen interagieren. |
|
weiter …
|
|
|
Donnerstag, 28 April 2011 |
|
Menschen mit Depression für kostenlose Internettherapie-Studie gesucht Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf sucht Teilnehmer für eine Internet-Studie, in der die Wirksamkeit eines Online-Selbsthilfeprogramms gegen Depression untersucht werden soll. Das Behandlungsprogramm wird allen Teilnehmern kostenfrei zur Verfügung gestellt. |
|
weiter …
|
|
|
Dienstag, 26 April 2011 |
|
Heidelberg - Depressionen sind längst nicht mehr ein Thema, das nur Erwachsene betrifft. Auch Kinder und Jugendliche sind davon immer häufiger betroffen. Bis die Krankheit bei ihnen allerdings als solche erkannt wird, vergeht meist eine lange Zeit. Denn im Gegensatz zu einer Erkrankung im Erwachsenenalter äußert sich das Stimmungstief in jungen Jahren ganz anders. |
|
weiter …
|
|
|
Donnerstag, 21 April 2011 |
|
Berlin - Nach einer Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) setzt sich der Anstieg von psychischen Erkrankungen unverändert fort. So ist 2010 nahezu jeder zehnte Ausfalltag auf eine psychische Erkrankung zurück zu führen. Bei der Untersuchung der Krankmeldungen von mehr als 10 Millionen AOK-versicherten Arbeitnehmern zeigt sich: Die Diagnose Burnout (Ausgebrannt) wird von den Ärzten zunehmend dokumentiert. Um nahezu das 9-fache sind die Krankheitstage zwischen 2004 und 2010 wegen Burnout angestiegen. Insbesondere Frauen und Menschen in erzieherischen und therapeutischen Berufen sind von einem Burnout betroffen. "Zeitdruck und Stress nehmen offenbar zu und die Gefahr besteht, dass die Menschen von zwei Seiten gleichzeitig ausbrennen, vom Beruf her und durch familiäre Belastungen", so Helmut Schröder, stellvertretender Geschäftsführer des WIdO. |
|
weiter …
|
|
|
Montag, 18 April 2011 |
|
Gift als Botenstoff im Gehirn? Das gibt es tatsächlich! In unserem Körper fungieren die hoch toxischen Gase Stickstoffmonoxid, Kohlenmonoxid und Schwefelwasserstoff als so genannte Gasotransmitter – sie regulieren unter anderem den Blutdruck sowie Lern- und Gedächtnisvorgänge. |
|
weiter …
|
|
|
Dienstag, 12 April 2011 |
|
Ein grünes Umfeld tut dreifach gut: Es stärkt die Gesundheit, fördert die Konzentration – und lässt Menschen sogar attraktiver erscheinen. Im Sommer verbringt etwa jeder zweite von uns täglich mehr als eine halbe Stunde im Grünen – und zwar am häufigsten im eigenen Garten. Das ergab eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Magazins Gehirn&Geist unter mehr als 1000 Deutschen. Und das ist gut so: Die sanften Reize der Natur stärken Leib und Seele! |
|
weiter …
|
|
|
Mittwoch, 06 April 2011 |
|
Patienten mit Neurodermitis leiden unter quälendem Juckreiz und kratzen sich oft extrem. Dr. Christa-Maria Höring (Stuttgart) berichtet über einen Patienten, der darüber hinaus "ein automatisiertes, selbstschädigendes, zwanghaftes, exzessives Schlagen im Bereich von Schläfen und Stirn entwickelte." Eine Verhaltenstherapie blieb erfolglos. Doch dank einer methodenübergreifenden tiefenpsychologisch orientierten Psychotherapie erlebt sich der Patient inzwischen deutlich von seiner "Obsession" befreit. |
|
weiter …
|
|
|
Mittwoch, 06 April 2011 |
|
Baierbrunn - Anders als bisher angenommen, fördert der Hirn-Botenstoff Oxytocin auch Konflikte und Gewalt, berichtet die "Apotheken Umschau". |
|
weiter …
|
|
|
Donnerstag, 31 März 2011 |
|
Hamburg – Warum beziehen Hochgewachsene durchschnittlich ein höheres Gehalt als kleinere Menschen im selben Beruf? Vielleicht basiert dies auf einem wahrhaft kindischen Argument. Wie das Magazin GEO in seiner April-Ausgabe schreibt, ist es nämlich schon für Babys selbstverständlich, dass die Großen das Sagen haben. |
|
weiter …
|
|
|
Donnerstag, 31 März 2011 |
|
Ob bei Würmern, Fliegen oder Mäusen – inzwischen können Wissenschaftler Nervenzellen mithilfe von Lichtblitzen kontrollieren und damit sogar das Verhalten steuern. Grundlage für das Forschungsgebiet der Optogenetik sind lichtempfindliche Membranproteine – Channelrhodopsine –, die sich in die Zellmembraneinbauen lassen. Als Reaktion auf Licht lösen sie einen Nervenimpuls aus. Forscher am Max-Planck-Institut für Biophysik in Frankfurt haben nun ein neues, hochempfindliches Channelrhodopsin entwickelt. Im Vergleich zu anderen Typen des Proteins kann die Variante CatCh (calcium translocating channelrhodopsin) Nervenimpulse wegen ihrer leicht erhöhten Durchlässigkeit für Kalzium schon mit etwa 70-mal weniger Licht und einer erhöhten Präzision und Geschwindigkeit auslösen. Dies ermöglicht es, auch Zellen in tiefer gelegenen Regionen des Gehirns per Lichtblitz zu aktivieren, ohne dass dafür zusätzliche Lichtleiter nötig sind. Außerdem genügt Sonnenlicht anstelle von Laserlicht aus, um Nervenzellen zu aktivieren. Das neue Molekül eignet sich daher hervorragend für einen möglichen klinischen Einsatz beim Menschen, um Krankheiten wie Epilepsie, Parkinson oder Blindheit zu behandeln. |
|
weiter …
|
|
|
Freitag, 25 März 2011 |
|
München – Betroffene wie Experten sind sich einig: Depressionen bei Kindern und Jugendlichen werden immer noch zu spät erkannt und als „normale“ pubertäre Krisen missverstanden. Gemeinsam mit der Landeshauptstadt München will das Münchner Bündnis gegen Depression aufklären und sensibilisieren. Früherkennung tut Not: Nur eine rechtzeitige und genaue Diagnosestellung schafft Klarheit für die Betroffenen und die Chance einer erfolgreichen Behandlung. Deshalb ist jetzt ein neuer Informationsflyer entstanden, der unter anderem einen Überblick über die wichtigsten Beratungs- und Behandlungseinrichtungen in der Landeshauptstadt gibt. Der Flyer ist bei einer Pressekonferenz am Mittwoch, 23. März, in der Grütznerstube vorgestellt worden. |
|
weiter …
|
|
|
|
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >>
|
| Ergebnisse 106 - 120 von 872 |