Neurologie/Psychologie
Erfolgreiche Muttersöhnchen Drucken E-Mail
Donnerstag, 02 September 2010
Erfolg macht sexy - dies gilt nicht nur beim Menschen sondern auch bei vielen Tieren. Bonobo-Männer profitieren offenbar davon. Ein Team von Wissenschaftlern um Gottfried Hohmann vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig hat herausgefunden: Je weiter oben ein Bonobo-Männchen in der sozialen Hierarchie steht, desto erfolgreicher kann es sich mit Weibchen paaren. Aber auch wer selbst nicht so erfolgreich ist, kann bei den Weibchen punkten. Die Forscher berichten in ihrer Studie erstmalig über mütterliche Unterstützung von erwachsenen Söhnen bei ihren kämpferischen Auseinandersetzungen um den Zugang zu attraktiven Frauen. Martin Surbeck fand heraus, dass die Anwesenheit der jeweiligen Mütter den Paarungserfolg der Söhne verbessert und dazu führt, dass die Paarungen gleichmäßiger unter den Männchen verteilt sind. Da die Männer in der Gruppe verbleiben, in der sie geboren wurden und erwachsene Frauen bei Konflikten zwischen Männern intervenieren, reicht die mütterliche Fürsorge bis ins Erwachsenenalter ihrer Söhne und kann sogar deren Fortpflanzungserfolg beeinflussen. (Proceedings of the Royal Society B: Biological Sciences. 01.09.2010)
weiter …
 
Neue Netzwerke im Schlaf Drucken E-Mail
Donnerstag, 02 September 2010
Viele kurze Verbindungen zu nah gelegenen Gebieten, vergleichsweise wenige Verknüpfungen zu entfernten Regionen - im Gehirn sind alle Hirnregionen in einer sehr effizienten Weise miteinander verbunden. Der Informationsaustausch erfolgt hierdurch mit maximaler Geschwindigkeit bei gleichzeitig minimalem Energieaufwand. Dieses Prinzip gilt allerdings nur für das wache Gehirn. Forschern des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie im München zufolge ändert sich diese Verschaltung im Schlaf je nach Schlafphase. In leichtem Schlaf werden besonders weit entfernte Regionen mit einander verknüpft, in Tiefschlafphasen werden in erster Linie lokal Informationen ausgetauscht. Diese Entdeckung erlaubt neue Einblicke in die Funktion des Schlafes bei der Konsolidierung von Erlebten und Erfahrungen des Tages. (Journal of Neuroscience, 25. August 2010)
weiter …
 
Ratgeber zu Psychotherapien Drucken E-Mail
Dienstag, 31 August 2010
Düsseldorf - Menschen, die beruflich hundert Prozent geben und quasi immer „brennen“, laufen Gefahr, dass die Energie-Akkus sich völlig leeren. Begleiter einer starken Erschöpfung sind oft psychosomatischen Erkrankungen oder Dep­ressionen. Betroffene, die professionelle Hilfe suchen wollen, haben jedoch oftmals Angst, an einen unseriösen Therapeuten zu geraten.
weiter …
 
Denken, Fühlen, Handeln Drucken E-Mail
Montag, 30 August 2010
Freude, Angst, Traurigkeit oder Ärger sind Reaktionen auf die Herausforderungen des Lebens. Sie sind als Basisemotionen in allen Kulturen zu finden. Doch Gefühle sind keine bloße Laune der Natur, sie sind Voraussetzung für zwischenmenschliche Interaktion und unser Handeln. Denn ohne Gefühlsregungen ginge uns die Grundlage für einen gelingenden Alltag verloren. Empfindungen sind außerdem eng mit kognitiven Prozessen verknüpft. Sie sind unentbehrlich für die Fähigkeit zum Lernen sowie für vernünftiges Entscheiden.
weiter …
 
Stadtkinder sind stressempfindlicher Drucken E-Mail
Montag, 30 August 2010
Baierbrunn - Stadtkinder leiden häufiger unter akuten Stressreaktionen und Depressionen als Jugendliche und junge Erwachsene, die auf dem Land geboren und aufgewachsen sind, berichtet die "Apotheken Umschau".
weiter …
 
Nervenzellen im optischen Fluss Drucken E-Mail
Samstag, 28 August 2010
Tiere und Menschen können sich meist recht gut durch eine dreidimensionale Umwelt bewegen, ohne das Gleichgewicht zu verlieren oder überall anzustoßen. Neben den Gleichgewichtsorganen helfen hier vor allem die Augen. Jede Bewegung lässt die Umwelt auf charakteristische Weise an den Augen vorbeiziehen, und Nervenzellen berechnen daraus die eigene Bewegung. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie zeigen nun an Fliegen, wie es Nervenzellen gelingt, die Eigenbewegung vor ganz unterschiedlich komplexen Hintergründen zu berechnen. Eine Vorgabe, bei der bisher gängige Modelle zur optischen Verarbeitung versagten. (Neuron, 25. August 2010)
weiter …
 
Depression: Forscher finden "Euphorie-Schaltkreis" Drucken E-Mail
Samstag, 28 August 2010
Bonn - Durch Auswertung historischer Hirnoperationen hat ein internationales Forscherteam eine mögliche neue Zielstruktur zur Behandlung von Depressionen identifiziert. Die Studie unter Federführung der Universität Bonn erscheint in der Zeitschrift Neuropsychopharmacology (doi:10.1038/npp.2010.132). Die Wissenschaftler hoffen nun auf neue Möglichkeiten, schwerste Depressionen erfolgreich zu therapieren.
weiter …
 
Gemeinsam in die Demenz Drucken E-Mail
Mittwoch, 25 August 2010
Baierbrunn - Ehepartner von Demenzkranken haben laut einer Untersuchung der Universität Utah (USA) ein erhöhtes Risiko, ebenfalls dement zu werden, berichtet die "Apotheken Umschau".
weiter …
 
Psychotherapie auf dem Prüfstand Drucken E-Mail
Montag, 23 August 2010
Wer sich wegen seelischer Leiden behandeln lässt, steht vor einer Schwierigkeit: Kaum jemand kann Auskunft über schädliche Effekte und Nebenwirkungen geben. Einheitliche Bestimmungen, wie bei Medikamenten, gibt es bislang nicht. Dabei geht es rund jedem zehnten Patienten nach einer Psychotherapie schlechter als davor.
weiter …
 
Jeder dritte Stressgeplagte vergisst zu trinken Drucken E-Mail
Montag, 23 August 2010
Hamburg - Hektik im Büro, Stau im Feierabendverkehr, Ärger und Sorgen in der Familie: Stress bestimmt immer mehr den Alltag. Dadurch entwickeln viele Menschen ungesunde Trinkgewohnheiten. Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) vergisst bei Stress jeder dritte Deutsche zu trinken. Von den Berufstätigen sind es sogar mehr als vier von zehn.
weiter …
 
Tödliche Hoffnungslosigkeit Drucken E-Mail
Montag, 23 August 2010
Baierbrunn - Frauen erhalten wesentlich häufiger die Diagnose Depression als Männer - aber die Suizidrate liegt bei Männern dreimal höher. Unter den etwa 9500 Menschen, die sich jährlich in Deutschland das Leben nehmen, sind rund 7000 Männer. "Die positive Fähigkeit der Frauen, über ihre Beschwerden zu klagen, ist bei Männern jenseits der 50 meist nur gering entwickelt", sagt Professor Manfred Wolfersdorf, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Bezirkskrankenhaus Bayreuth, in der "Apotheken Umschau".
weiter …
 
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 1 - 15 von 676

Hinzufügen Mr. Wong Hinzufügen Webnews Hinzufügen Icio Hinzufügen Oneview Hinzufügen Yigg Hinzufügen Linkarena Hinzufügen Digg Hinzufügen Del.icoi.us Hinzufügen Reddit Hinzufügen Simpy Hinzufügen StumbleUpon Hinzufügen Slashdot Hinzufügen Netscape Hinzufügen Furl Hinzufügen Yahoo Hinzufügen Blogmarks Hinzufügen Diigo Hinzufügen Technorati Hinzufügen Newsvine Hinzufügen Blinkbits Hinzufügen Ma.Gnolia Hinzufügen Smarking Hinzufügen Netvouz Hinzufügen Folkd Hinzufügen Spurl Hinzufügen Google Hinzufügen Blinklist