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Gesundheit / Krankheit
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Donnerstag, 28 Juli 2011 |
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Baierbrunn - Ab sofort können in Deutschland Medikamente auf Cannabis-Basis - sofern sie eine Zulassung erhalten - nicht nur verschrieben werden, sondern die Krankenkassen erstatten in der Regel auch die Kosten. Zwar konnten Ärzte THC, den Wirkstoff der als Rauschmittel bekannten Hanf-Pflanze, seit 1998 individuell verschreiben, Kassen mussten es aber nicht erstatten. Als erstes Mittel ist ein Spray für Multiple-Sklerose-Patienten bereits zugelassen. Es soll ihre spastischen Schmerzen lindern, berichtet die "Apotheken Umschau". |
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Dienstag, 26 Juli 2011 |
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Baierbrunn - Wenn Arzneimittelhersteller neue Medikamente testen, wählten sie in den ersten Phasen der klinischen Studien dazu lange Zeit ausschließlich gesunde junge Männer um die 30 Jahre aus, etwa 175 Zentimeter groß und ungefähr 75 kg schwer. Das Ergebnis ist eine Sicherheitslücke bei der Behandlung von Frauen. "Es besteht etwa die Gefahr, dass Medikamente bei ihnen falsch dosiert sind", erklärt Professorin Dr. Petra Thürmann, Direktorin des Philipp-Klee-Instituts für Klinische Pharmakologie in Wuppertal, im Apothekenmagazin "BABY und Familie". |
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Montag, 25 Juli 2011 |
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Baierbrunn - Wer einmal an einer Gürtelrose erkrankt, wird gegen die Krankheit anschließend nicht immun. Erreger der schmerzhaften Hauterkrankung mit den rötlichen Bläschen, die sich meistens wie ein Gürtel halbseitig um den Rumpf ziehen, ist das Varicella-Zoster-Virus. Dieses löst im Kindesalter Windpocken aus. Nach der Erkrankung ziehen sich die Viren in bestimmte Nervenzellen im Bereich der Wirbelsäule zurück. Werden sie eines Tages wieder aktiv, befallen sie die Hautbereiche, die der jeweilige Nerv versorgt. "Vermutlich nutzen die Erreger Schwächen des Immunsystems aus. Da diese im Alter häufiger sind, könnte das erklären, warum zwei Drittel aller Gürtelrose-Patienten älter als 50 Jahre sind", erklärt Dr. Robert Happe, Allgemeinmediziner aus Blomberg, im Patientenmagazin "HausArzt". |
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Montag, 25 Juli 2011 |
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Baierbrunn - Leichte Hautverletzungen kann jeder selbst behandeln. Wichtig dabei ist die Sauberkeit. Sorgfältig gereinigte Wunden heilen besser. Um groben Schmutz zu entfernen, ist in Deutschland Spülen oder Abbrausen mit Leitungswasser zu empfehlen. Die hygienische Qualität von Wasser aus dem Hahn, so die "Apotheken Umschau", sei so gut, dass es bedenkenlos verwendet werden kann. |
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Freitag, 22 Juli 2011 |
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Viele Gene kommen in ähnlicher Form in unterschiedlichsten Organismen vor. Sie übernehmen dann häufig neue Aufgaben. Selbst die Fruchtfliege Drosophila kann Wissenschaftlern bei der Aufklärung von menschlichen Erkrankungen helfen: Forscher am Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik in Berlin haben nun zusammen mit US-amerikanischen und iranischen Kollegen herausgefunden, dass eine vererbbare Form der geistigen Behinderung, die die Forscher in iranischen Familien entdeckt haben, auf einer Mutation in einem Gen beruht, das bei Fruchtfliegen Bewegungsabläufe koordiniert. |
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Mittwoch, 20 Juli 2011 |
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Baierbrunn - Patienten, die unter Herzrhythmusstörungen leiden, halbieren durch Yoga die Anzahl ihrer Episoden mit Vorhofflimmern, berichtet die "Apotheken Umschau". |
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Montag, 18 Juli 2011 |
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Berlin - Viele Patienten sind durch Beipackzettel verunsichert. Eine Umfrage im Auftrag der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände bei 3.300 Bundesbürgern zeigte: Jeder Zweite bewertete Beipackzettel als eher unverständlich oder schlecht lesbar. 58 Prozent fanden die Angaben zu kompliziert oder zu ausführlich. 37 Prozent aller Befragten gaben an, dass ihnen der Beipackzettel Angst mache, bei Menschen über 65 Jahren sogar 49 Prozent. "Wer von einer langen Liste der möglichen Nebenwirkungen verunsichert ist, sollte unbedingt mit dem Arzt oder Apotheker darüber sprechen. Das ist besser als Medikamente gar nicht einzunehmen oder die Behandlung vorzeitig abzubrechen", sagt Friedemann Schmidt, Vizepräsident der ABDA. Ärzte und Apotheker können gemeinsam die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) verbessern. ABDA und Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) haben dazu im April 2011 ein umfangreiches Zukunftskonzept vorgestellt. |
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Mittwoch, 06 Juli 2011 |
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Baierbrunn - Frauen haben es immer schon geargwöhnt: Während sie den Liebsten schon bei einer harmlosen Erkältung oder Magenverstimmung pflegen und umhegen, können sie umgekehrt nicht unbedingt auf Unterstützung bauen. Dies bestätigt jetzt eine repräsentative Umfrage der "Apotheken Umschau". |
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Mittwoch, 06 Juli 2011 |
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Hannover – Wenn Sehbehinderte sich in einer unbekannten Umgebung orientieren wollen, benötigen sie Hilfsmittel wie einen Blindenstock. Jetzt haben Forscher am Viterbi-Institut der University of Southern California in Los Angeles eine Hightech-Variante entwickelt: Eine Kombination aus Bilderkennungssystem und Weste leitet Blinde mittels Vibrationen, schreibt das Magazin Technology Review in seiner aktuellen Juli-Ausgabe. |
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Freitag, 01 Juli 2011 |
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Anlässlich seines 20-jährigen Bestehens hat das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg (LGA) heute eine Bilanz seiner bisherigen Arbeit gezogen und einen Blick in die Zukunft auf die sich wandelnden Anforderungen an den Öffentlichen Gesundheitsdienst geworfen. Bei der gemeinsamen Vorstellung des Jahresberichts 2010 durch Jürgen Lämmle, Ministerialdirektor im Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien, Frauen und Senioren und dem Stuttgarter Regierungspräsidenten Johannes Schmalzl wurde erstmals der Gesundheitsatlas Baden-Württemberg der Öffentlichkeit präsentiert. Für Jürgen Lämmle ist er „eine interaktive auf Baden-Württemberg bezogene Datenquelle, die der Bevölkerung und den politischen Entscheidungsträgern eine Informationsplattform an die Hand gibt. Dort kann man künftig aktuellste Zahlen zu wichtigen Gesundheitsthemen aufrufen, beispielsweise Daten zum Auftreten von Krankheiten, zur Ärztedichte oder zur Lebenserwartung. Die Plattform soll den Dialog zwischen Bürger und Politik über den Gesundheitsstandort Baden-Württemberg ermöglichen und den Kommunen eine Gesundheitsplanung erleichtern.“ |
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Donnerstag, 30 Juni 2011 |
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Stuttgart, Juni 2011 - Der Arzt ist längst nicht mehr der „Halbgott in Weiß“, dem wir uns im Krankheitsfall blind anvertrauen. Gerade bei chronischen Erkrankungen haben viele Patienten heute das Gefühl, eher verwaltet als behandelt zu werden. Deshalb wird es für Betroffene immer wichtiger, die Initiative zu ergreifen, sich aktiv mit ihrer Erkrankung und möglichen Behandlungsmethoden auseinanderzusetzen und diese gezielt einzufordern. In seinem neuen Buch „Dr. Ich“ zeigt Georg Francken „wie sich mündige Patienten im Medizinbetrieb behaupten und die optimale Behandlung finden“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2010). Am 29. Juni war der Wissenschaftsjournalist im Rahmen der Reihe „Gesundheit beginnt im Kopf“ im Treffpunkt Rotebühlplatz in Stuttgart zu Gast. Unter dem Titel „Der mündige Patient – Auf dem Weg zur Selbstverantwortung“ berichtet er von seinen Erfahrungen. |
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