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Gesundheit / Krankheit
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Donnerstag, 19 Juni 2008 |
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Seit diesem Mai wird in Deutschland mit ATtryn das erste Medikament verkauft, das von gentechnisch veränderten Säugetieren produziert wurde. Es stammt von Ziegen auf einer Farm des US-Unternehmens GTC Biotherapeutics. Das Erbgut der Tiere wurde mit einem menschlichen Gen so manipuliert, dass ihre Milch das Blutverdünnungsmittel Antithrombin enthält. Jeder Liter Milch enthält zehn Gramm des Stoffes, der bislang aufwendig aus gespendetem Blut gewonnen werden musste. Außerdem bereitet GTC Medikamente gegen Lungenkrankheiten, Blutkrebs und die Bluterkrankheit aus Ziegenmilch vor. |
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Mittwoch, 18 Juni 2008 |
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Die Max-Planck-Innovation GmbH, die Technologie-Transfer-Einrichtung der Max-Planck-Gesellschaft, teilt mit, dass ihr neues Tochterunternehmen, die Lead Discovery Center GmbH (LDC), den Betrieb aufnimmt. Das in Dortmund ansässige LDC wird bis Ende 2008 voraussichtlich ein Team von 15–20 Mitarbeitern beschäftigen, in erster Line erfahrene Arzneimittelentwickler, Wissenschaftler und Projektmanager mit besonderer Expertise im Bereich Drug Discovery sowie technische Assistenten. |
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Mittwoch, 18 Juni 2008 |
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Baierbrunn - Zur Lieblingssoap eine Tüte Pommes, zum Krimi Spaghetti Bolognese und zur nächtlichen Talkrunde noch ein Täfelchen Schokolade - die Deutschen lieben Mahlzeiten mit TV-Unterhaltung. |
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Mittwoch, 18 Juni 2008 |
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"Deutschlandweit werden rund 140.000 Menschen über sogenannte PEG-Magen-Sonden künstlich ernährt. 70 Prozent dieser Menschen leben in einer stationären Pflegeeinrichtung, mehr als die Hälfte von ihnen leidet unter einer gerontopsychiatrischen Erkrankung. Um Menschen, die künstlich ernährt werden, verantwortungsvoll pflegen und betreuen zu können, brauchen wir gut aus- und weitergebildete Ärzte, Pflege- und Betreuungskräfte. Für einen sensiblen Umgang mit den Betroffenen und ihren Angehörigen sind nicht nur fundiertes Fachwissen, sondern auch ethische, soziale und persönliche Qualifikationen notwendig." Darauf wies Bayerns Sozialministerin Christa Stewens heute anlässlich des Fachtages "Künstliche Ernährung in der Pflege" in München hin. Vertreten wurde Stewens auf dem Fachtag vom Amtschef des Bayerischen Sozialministeriums, Ministerialdirektor Friedrich Seitz. |
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Dienstag, 17 Juni 2008 |
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…und viele andere Irrtümer, wenn es um die Ernährung geht. Essen, bis der Arzt kommt: Selbstmord mit Messer und Gabel herrscht in den Küchen vieler Bundesbürger. Aber auch viele Ernährungsmärchen gilt es aufzulösen, betont heute Wissenschaftsjournalist und Diätassistent Sven-David Müller in Berlin, der zusammen mit der Ernährungswissenschaftlerin Dipl. troph. Doreen Nothmann von der Medizinischen Hochschule Hannover das Buch „Moderne Ernährungsmärchen“ herausgegeben hat. Seit vielen Jahren preisen viele Ernährungswissenschaftler und Mediziner die Vorteile der mediterranen Ernährungsweise und heben Olivenöl als besonders gesund hervor. Aber mediterran essen bedeutet mehr als die Verwendung von Olivenöl, macht Diätassistent Müller deutlich. Ob die Effekte der Mittelmeerkost überhaupt für Nordeuropäer gelten, ist unbewiesen. In keinem Falle ist Olivenöl ein besonders gesundes Öl, denn es enthält reichlich von den gesättigten Fettsäuren, die nachweislich Gefäße und das Herz schädigen. Außerdem ist es arm an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und enthält keine Omega-3-Fettsäuren. Statt aus der mediterranen Ernährungsweise selektiv das Olivenöl als gesundheitsförderlich herauszustellen, wäre es sinnvoller gewesen, den Menschen zu vermitteln, dass sie reichlich frisches Gemüse und Obst, Wasser und Hülsenfrüchte in den Speiseplan einbauen sollten. Aber das ist nicht im Sinne der Marketingstrategen der Europäischen Gemeinschaft. |
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Montag, 16 Juni 2008 |
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Berlin - Auch rezeptfreie Schlafmittel mit den Wirkstoffen Diphenhydramin, Dimenhydrinat oder Doxylamin sollten nur kurzfristig eingenommen werden. Diese Antihistaminika verändern den Schlafrhythmus und machen den Schlaf weniger erholsam. Auch rezeptfreie Schlafmittel sollten, wenn überhaupt notwendig, so kurz wie möglich eingenommen werden. Werden sie nach längerer Einnahme abgesetzt, sollte die Dosis schrittweise reduziert werden. "Rezeptfrei heißt nicht harmlos. |
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Montag, 16 Juni 2008 |
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Baierbrunn - Kalorienreiches Essen macht glücklich - ganz egal, wie es schmeckt, berichtet die "Apotheken Umschau". |
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Montag, 16 Juni 2008 |
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Berlin - Ab dem 1. April 2009 werden Schmerz- und Fiebermittel mit dem Wirkstoff Paracetamol verschreibungspflichtig, wenn in einer Packung mehr als 10 Gramm Paracetamol enthalten sind. Dieser neuen Regelung hat der Bundesrat am Freitag zugestimmt. "Richtig angewendet ist Paracetamol ein empfehlenswertes Schmerz- und Fiebermittel und auch für Kinder weiterhin geeignet. Die Höchstdosis darf aber nicht überschritten werden. Um Nebenwirkungen zu vermeiden, sollten Patienten die Beratungsangebote der Apotheken noch besser nutzen als bisher", sagt Prof. Dr. Martin Schulz, Geschäftsführer Arzneimittel der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. |
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Sonntag, 15 Juni 2008 |
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Berlin - Vor der Bikinisaison werden Abführmittel wieder vermehrt als "Diäthilfe" missbraucht. Auch rezeptfreie Abführmittel auf pflanzlicher Basis, etwa mit Sennesblättern, dürfen ohne ärztliche Kontrolle nicht länger als maximal zwei Wochen eingenommen werden. Apotheker Prof. Dr. Martin Schulz, Geschäftsführer Arzneimittel der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände: "Abführmittel werden nicht selten zur Gewichtsreduktion, aber auch aus Unwissenheit zu häufig oder in zu hohen Dosierungen eingenommen. Davon rate ich dringend ab. Der so erreichte kurzfristige Gewichtsverlust wird mit Elektrolytstörungen oder einer chronischen Verstopfung erkauft." Grundsätzlich sollten Abführmittel nur bei Bedarf und kurzfristig eingesetzt werden. |
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Freitag, 13 Juni 2008 |
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Düsseldorf - www.inkontinenzkontrolle.de und www.stuhlinkontinenzkontrolle.de bietet Betroffenen Informationen zu Diagnose- und Therapiemöglichkeiten sowie Hinweise zum bewussten Umgang mit der Erkrankung der Inkontinenz. |
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Donnerstag, 12 Juni 2008 |
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Frankfurt am Main - Das Restless-Legs-Syndrom (RLS) ist nach wie vor eine zu wenig bekannte und diagnostizierte Volkskrankheit. Immerhin sind - wie aus aktuellen Untersuchungen hervorgeht - ca. 1 Million Menschen in Deutschland betroffen. Noch immer werden die Beschwerden vieler RLS-Betroffener verkannt. Nicht selten wird diese Erkrankung lediglich als Befindlichkeitsstörung angesehen. Eine kostenlose Aufklärungsbroschüre informiert ausführlich. |
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