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Gesundheit / Krankheit
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Freitag, 02 September 2011 |
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Augsburg - Besorgte Eltern, deren Säuglinge an Dreimonatskoliken, Blähungen, Spucken oder Durchfall leiden, können getrost auf teure therapeutische Spezialnahrung verzichten. Darauf macht das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-TEST aufmerksam. Denn der Nutzen von Heilnahrung ist nicht belegt. Dazu kommt, dass in einigen Produkten Fettschadstoffe oder gentechnisch veränderte Substanzen stecken. |
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Mittwoch, 31 August 2011 |
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Baierbrunn - Immer mehr Ärzte stellen Sprach- und Hörprobleme bei Kindern fest. Als eine der Ursachen sieht Professor Dr. med. Rainer Schönweiler, Leiter der Abteilung Phoniatrie und Pädaudiologie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, die zu zögerliche Behandlung der Kleinen bei Mittelohrentzündungen und Paukenergüssen. "Oft wenden Eltern abschwellende Nasentropfen nicht richtig an", erklärt er im Apothekenmagazin "BABY und Familie". "Sie geben die Mittel zu selten oder in der falschen Dosis." |
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Dienstag, 30 August 2011 |
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Ob SARS, Schweine- oder saisonale Grippe – in der globalisierten Welt können sich Infektionskrankheiten durch reisende Menschen leicht über den gesamten Erdball ausbreiten. Um auf diese Gefahr gezielter reagieren zu können, versuchen Wissenschaftler, Ausbreitungswege und -geschwindigkeit solcher so genannter Pandemien vorherzusagen. Forschern des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation (MPIDS) in Göttingen, der Universität Göttingen, der Northwestern University und des Massachusetts Institute of Technology (MIT) in den USA ist es nun erstmals gelungen, das individuelle Bewegungs- und Reiseverhalten einzelner Personen in ihren mathematischen Modellen zu berücksichtigen. Die neuen Rechnungen zeigen nicht nur, dass ältere Modelle die Ausbreitungsgeschwindigkeit deutlich überschätzt hatten. Auch die bisher bekannten Kriterien für den globalen Ausbruch einer Krankheit müssen erweitert werden. Die neue Studie wurde von der American Physical Society ausgewählt, als erster Artikel in der Erstausgabe ihres neuen High-Profile Journals Physical Review X zu erscheinen. |
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Dienstag, 30 August 2011 |
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Rund sieben Millionen Bundesbürger brauchen dauerhaft fünf oder mehr Medikamente. Fachleute nennen das 'Polymedikation'. "Vor allem ältere oder mehrfach erkrankte Menschen sind von Polymedikation betroffen. Diese Patienten bekommen pro Jahr durchschnittlich 65 Arzneimittel verordnet, die Selbstmedikation ist dabei noch nicht erfasst", so Friedemann Schmidt, Vizepräsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Privatpatienten sind bei dieser Schätzung nicht berücksichtigt. |
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Montag, 29 August 2011 |
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Augsburg - In Deutschland leidet Schätzungen zufolge jeder Dritte häufig an Kopfschmerzen. Für viele sind die dumpfen und drückenden Schmerzen am Kopf der Anlass, zur rezeptfreien Tablette zu greifen, ohne den Arzt zu fragen. ÖKO-TEST warnt jedoch, dass etliche Mittel zu Missbrauch führen und sogar süchtig machen können. Eine dauerhafte Einnahme kann sogar einen medikamentenbedingten Kopfschmerz auslösen. Problematisch sind vor allem koffeinhaltige Präparate und Produkte mit Wirkstoffkombinationen. |
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Montag, 29 August 2011 |
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Hannover – Eigentlich wollte man sich eine Tasse Kaffee aus der Küche holen, wird vom Klingeln des Postboten abgelenkt – und hat seinen ursprünglichen Plan vergessen. Das kennt fast jeder. Jetzt haben amerikanische Forscher den Grund für diese, bei älteren Menschen vermehrt auftretende Vergesslichkeit entdeckt und ein Medikament dagegen gefunden, schreibt das Magazin Technology Review in seiner aktuellen September-Ausgabe. |
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Donnerstag, 18 August 2011 |
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Berlin - "Auf die Ernährungsbedürfnisse von Kleinkindern abgestimmt“ - solche und ähnliche Aussagen finden sich häufig auf den Verpackungen von Milchgetränken für Kleinkinder, die als Kindermilch oder Kleinkindermilch bezeichnet werden. Die Aussagen beziehen sich auf die Gehalte von Proteinen, Fett, Vitaminen und Mineralstoffen. So beuge ein – im Vergleich zu Kuhmilch – reduzierter Proteingehalt späterem Übergewicht vor, angereicherte Vitamine und Mineralstoffe trügen zur optimalen geistigen Entwicklung bei. Nach Einschätzung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) bieten Kleinkindermilchgetränke jedoch keinen Vorteil gegenüber fettreduzierter Kuhmilch, wie sie Ernährungsmediziner für Kleinkinder empfehlen. „Aus ernährungsphysiologischer Sicht sind diese besonderen Kleinkindermilchgeträ ;nke nicht notwendig“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. Vielmehr tragen angereicherte Vitamine und Mineralstoffe in Kleinkindermilch zu einer unkontrollierten Erhöhung der Zufuhr einiger Nährstoffe bei, während andere Vitamine und Mineralstoffe in geringeren Mengen enthalten sind als in Kuhmilch. Ferner ist zurzeit wissenschaftlich nicht hinreichend nachgewiesen, dass eine verringerte Proteinzufuhr im Kleinkindalter das Risiko für Übergewicht und Adipositas im späteren Kindesalter reduziert. Der Fettgehalt der Kleinkindermilchprodukte ist in etwa vergleichbar mit dem von Vollmilch und damit höher als der von fettreduzierter Milch. |
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Dienstag, 16 August 2011 |
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Hamburg - Freiburg im Breisgau ist für Männer offenbar die gesündeste deutsche Großstadt. Das hat das Männer-Lifestylemagazin "Men's Health" (Ausgabe 9/2011, EVT 17.08.2011) bei einer Auswertung von aktuellen Daten des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung festgestellt. Danach haben die Freiburger Männer mit 79,5 Jahren die höchste durchschnittliche Lebenserwartung in ganz Deutschland. |
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Dienstag, 16 August 2011 |
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Berlin - Viele Pilzinfektionen auf der Haut oder den Schleimhäuten lassen sich mit rezeptfreien Arzneimitteln gut behandeln. In einigen Fällen raten Apotheker aber grundsätzlich zum Arztbesuch. "Wenn jemand zum ersten Mal an einer Pilzinfektion erkrankt, ist das kein Fall für die Selbstmedikation. Auch Kinder, Jugendliche oder Schwangere sollten grundsätzlich zuerst zum Arzt," rät Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. |
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Dienstag, 09 August 2011 |
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Sommerzeit ist Mückenzeit. Vor allem im Sommer sind Aktivitäten an der frischen Luft oder gemütliche Grillabende an der Tagesordnung. Und fast immer sind Mücken und andere Insekten unsere täglichen Begleiter. Auch wenn die meisten Stiche von Mücken, Wanzen und Flöhen harmlos für den Menschen sind, wenn sie keine Krankheiten übertragen, so sind sie dennoch unangenehm. Nicht mehr ganz so harmlos können die Stiche anderer Insekten, wie die der Bremse, der Wespe oder der Biene sein. |
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Montag, 08 August 2011 |
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Berlin - Eine Expertengruppe des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) hat Empfehlungen zu Recherche und Nutzung von pflegewissenschaftlicher Literatur herausgegeben. Die Handlungshilfe richtet sich in erster Linie an Pflegende aus der Praxis, Studierende sowie Pflegefachpersonen in Fort- und Weiterbildung. |
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