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Gesundheit / Krankheit
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Dienstag, 31 August 2010 |
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Seltene Erkrankungen sind in ihrer Mehrzahl genetisch bedingt, aber trotz großer Fortschritte in der Genomforschung bleibt die Ursache bei den meisten unklar. Die Aufdeckung des Defektes ist jedoch Voraussetzung für eine definitive Diagnose und die Entwicklung von neuartigen Therapiekonzepten. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Molekulare Genetik und des Instituts für Medizinische Genetik der Charité in Berlin haben nun ein neues Verfahren benutzt, mit dem alle Gene des menschlichen Genoms auf einmal analysiert werden können. Das Verfahren wurde erstmals bei drei Kindern einer Familie angewandt, die an einer seltenen Form der geistigen Behinderung leiden (Mabry Syndrom). Die Analyse ergab eine Veränderung im Gen PIGV, die dazu führt, dass Proteine wie z.B. die Alkalische Phosphatase nicht mehr auf der Membranoberfläche der Zellen verankert werden können. Die Ergebnisse zeigen, dass neue Verfahren der Genomsequenzierung geeignet sind, individuelle Veränderungen im Erbgut aufzuspüren und als Ursache für seltene Erkrankungen zu identifizieren. (Nature Genetics, 29. August 2010) |
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Dienstag, 31 August 2010 |
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Düsseldorf - Vorsicht bei der Verarbeitung von rohen Eiern, Mayonnaisen, Geflügelprodukten und Grillfleisch ist besonders bei sommerlich warmen Temperaturen angebracht. „Wenn Salate, rohe Fleisch- und Fischwaren oder die cremige Nachspeise zu lange in der Hitze stehen, können schon wenige Bissen gehörig auf den Magen schlagen“, warnt die Verbraucherzentrale NRW. Krankheitserreger wie Salmonellen, Listerien oder andere Mikroorganismen machen sich breit, wenn Grillwürstchen, Kartoffelsalat, Tiramisu und Co. unsachgemäß zubereitet und gelagert werden. Besonders bei älteren Menschen oder bei Personen mit einem geschwächten Immunsystem können verdorbene Speisen gehörig auf Magen und Darm schlagen. Gesundheitliche Komplikationen sind nicht ausgeschlossen. Aber auch Kinder und Schwangere reagieren empfindlich. Damit Grillen, Gartenfeste oder Essgenuss auf dem Balkon keinen üblen Nachgeschmack hinterlassen, sollten ein paar einfache Tipps zum Umgang mit kulinarischen Köstlichkeiten beachtet werden: |
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Freitag, 27 August 2010 |
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Auch Krankheitserreger machen es sich gerne bequem: Sie dringen in ihre Wirtszellen ein und leben im Zellinneren von Annehmlichkeiten, die sich dort bieten. Forscher des Max-Planck-Instituts für Infektionsbiologie in Berlin haben jedoch zusammen mit Wissenschaftlern der Harvard Universität einen entgegengesetzten Mechanismus entdeckt, mit dem Bakterien den Infektionsprozess steuern. Sie verhindern so einen verfrühten Eintritt ins Innere der Wirtszelle. Unmittelbar nach dem ersten Kontakt bewirken die Erreger mit Hilfe von Signalmolekülen eine lokale Verstärkung des Stützskeletts in der Wirtszelle und können dadurch außerhalb der Zelle bleiben. Auch bei Krankheitserregern im Darm haben die Forscher diese bislang unbekannte Infektionsstrategie nachgewiesen. (PLoS Biology, 24. August 2010) |
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Freitag, 27 August 2010 |
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Baierbrunn - Durchschnittlich drei bis vier Minuten dauert im Krankenhaus eine Visite beim Patienten. Während dieser kurzen Zeit kommt der Kranke zudem kaum zu Wort. "Die überwiegende Zeit spricht der Arzt. Patienten können vielleicht ein oder zwei Fragen stellen", sagt Professorin Julika Loss vom Institut für medizinische Soziologie der Universität Regensburg in der "Apotheken Umschau". |
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Mittwoch, 25 August 2010 |
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Baierbrunn - Noch vor wenigen Jahren lernte jeder angehende Mediziner, besonders den unteren ("diastolischen") Blutdruckwert zu beachten. "Inzwischen weiß man aus Studien, dass der obere Wert bei älteren Menschen meist der entscheidende ist, weil er mehr Aussagen über das Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko erlaubt", sagt Professor Roland Schmieder, Bluthochdruckforscher an der Universitätsklinik Erlangen, im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". |
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Freitag, 20 August 2010 |
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Baierbrunn - Wer Medikamente einnehmen muss, sollte im Zweifel auf Alkohol verzichten. Zu viele Arzneimittel stehen in problematischer Wechselwirkung zu Wein, Bier und Schnäpsen. Arznei-Wirkungen können verstärkt oder abgeschwächt werden, die dämpfende und berauschende Alkoholwirkung sich verlängern, giftige Stoffwechselprodukte vermehrt anfallen - für Laien ist dies so gut wie nicht erkennbar. Besonders bei alten Menschen treten Störeffekte noch häufiger auf. |
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Freitag, 20 August 2010 |
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Baierbrunn - Nicht wenige junge Eltern sehen besorgt, dass sich im dritten Lebensjahr des Kindes die anfänglichen O-Beine, die ihnen der Kinderarzt als absolut altersgerecht erklärt hat, zu deutlichen X-Beinen wandeln. Keine Sorge, auch das ist normal. "Im Kleinkindalter wird die O-Bein-Stellung allmählich durch eine X-Bein-Stellung abgelöst", erklärt die Kinderärztin Dr. med. Claudia Saadi im Apothekenmagazin "Baby und Familie". |
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Donnerstag, 19 August 2010 |
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Berlin/Eschborn - Die Apothekerschaft begrüßt die aktuellen Absichten der Bundesregierung, die Versorgung schwerkranker Patienten mit Cannabis zu erleichtern. Der wirksamkeitsbestimmende Inhaltsstoff des Cannabis-Extrakts, das Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC), ist unter der amtlichen Bezeichnung Dronabinol qualitätsgesichert nach dem Deutschen Arzneimittel-Codex (DAC) als Rezeptursubstanz verfügbar. |
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Mittwoch, 18 August 2010 |
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Baierbrunn - Der äußere Eindruck, den harte Knochen abgeben, täuscht: Sie sind in keinem Lebensalter nur ein unveränderliches Gerüst, das die Organe schützt und trägt. Knochen befinden sich lebenslang im Umbau, werden repariert und erneuert. In dieser Tatsache steckt die Empfehlung auch an alte Menschen, ihre Knochen zu fordern, um sie zu fördern. Sie sollten sich so viel bewegen, wie es ihnen noch möglich ist und damit nicht aufhören. |
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Mittwoch, 18 August 2010 |
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Baierbrunn - Vorsicht bei beim Renovieren von Babys Zimmer! Manche Wandfarben haben es immer noch in sich. Wenn ein Kind sein Zimmer bezieht, sollten Streichen und Einrichten zwei bis drei Monate zurückliegen, rät Dr. Rolf Buschmann, Schadstoffexperte der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, im Gespräch mit dem Apothekenmagazin "BABY und Familie". |
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Montag, 16 August 2010 |
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Berlin - Rezeptfreie Schmerzgele mit dem Wirkstoff Ketoprofen können die Lichtempfindlichkeit der Haut verstärken und zu Hautreaktionen führen. Darüber informiert die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK). "Rezeptfrei heißt nicht harmlos. Patienten sollten deshalb ihren Apotheker danach fragen, was bei den individuell benötigten Arzneimitteln zu beachten ist", so Apotheker Dr. Andreas Kiefer, Mitglied der AMK. Bei der Anwendung von Schmerzgelen mit dem Wirkstoff Ketoprofen sollte die Haut gut vor Licht geschützt werden. Kiefer: "Treten Hautreaktionen auf, sollten Patienten die Anwendung sofort beenden und zusätzlich jeden Verdacht auf eine Nebenwirkung dem Arzt oder Apotheker melden." Wird Ketoprofen nicht vertragen, kann der Apotheker Schmerzgele mit anderen Wirkstoffen empfehlen. |
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