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Donnerstag, 10 Februar 2011 |
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„Ein Aussortieren menschlichen Lebens etwa danach, ob eine Behinderung oder chronische Krankheit prognostiziert wird, darf es auch in Zukunft nicht geben“, betonte der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe anlässlich der Veröffentlichung des fraktionsübergreifenden Gesetzentwurfs zum Verbot der Präimplantationsdiagnostik. |
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Montag, 07 Februar 2011 |
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Jeder Mensch ist einzigartig. Das erfahren die Besucher der interaktiven Ausstellung „Anderssein“ im Berliner Kindermuseum Labyrinth. |
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Montag, 07 Februar 2011 |
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Unsere Gene unser Schicksal? Zumindest, was Erkrankungen angeht, ist unser Erbgut häufig mit beteiligt. Die genetische Diagnostik entwickelt sich daher im atemberaubenden Tempo. Sie soll Menschen helfen, gesund zu bleiben, die Gesundheit zurück zu erlangen oder wenigstens die Krankheitsfolgen zu mildern. Institute aus dem Ausland bieten Gentests über das Internet schon ab 1000 Euro an. Viele Menschen verbinden mit den neuen Möglichkeiten große Hoffnungen – aber auch Ängste. |
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Freitag, 04 Februar 2011 |
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Baierbrunn - Angeschlossen an Schläuche auf der Intensivstation oder einsam und dement im Altenheim - qualvoll zu sterben fürchten viele Menschen mehr als das Ende selbst. Dies zeigt eine aktuelle repräsentative Umfrage der "Apotheken Umschau". |
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Freitag, 04 Februar 2011 |
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Hannover – Ist das Gehirn das Maß aller Dinge? Können die Entdeckungen von Neurowissenschaftlern über die Natur des Menschen unsere Gesellschaft verändern? Werden neue technische Entwicklungen direkt in unsere Gehirne eingreifen? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt das Telepolis-Buch „Die Neurogesellschaft“, das jetzt bei Heise erschienen ist. |
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Montag, 31 Januar 2011 |
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Mehrere hunderttausend behinderte und psychisch erkrankte Menschen wurden ab 1934 im Rahmen des nationalsozialistischen Vernichtungsprogramms „T4“ systematisch erfasst und selektiert, um sie später für Forschungszwecke zu missbrauchen, zwangsweise zu sterilisieren und zu ermorden. Um die Erinnerung an diese oft vergessene Opfergruppe zu stärken, initiierte der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe im letzten Jahr eine Kranzniederlegung in der Tiergartenstraße 4 in Berlin, dem ehemaligen Sitz der Vernichtungszentrale. |
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Freitag, 28 Januar 2011 |
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Berlin - Unter dem Titel "Nutzen und Kosten im Gesundheitswesen - Zur normativen Funktion ihrer Bewertung" hat der Deutsche Ethikrat heute seine dritte Stellungnahme verabschiedet. Der Deutsche Ethikrat will anlässlich der aktuellen gesetzgeberischen Debatte im Kontext des Gesetzes zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG) sowie dem geplanten Versorgungsgesetz mit seiner Stellungnahme dazu beitragen, die schwierigen Fragen der Verteilungsgerechtigkeit am Beispiel ethisch umstrittener gesundheitsökonomischer Bewertungsmethoden in den Blick von Politik und Öffentlichkeit zu bringen. |
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Donnerstag, 27 Januar 2011 |
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„Das Erinnern an die Ermordung psychisch Kranker und Behinderter ist historische Verpflichtung. Es hilft, den Opfern Würde zu geben und die Wahrheit zu erkennen. Ich bin froh, dass der frühere Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar – den Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz – zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus erklärte“, sagte Sozialministerin Dr. Monika Stolz am Donnerstag im Zentrum für Psychiatrie (ZfP) Reichenau. „Froh bin ich aber auch, dass die Zentren für Psychiatrie in Baden-Württemberg seit Jahren die Beschäftigung mit diesem dunkelsten Kapitel der deutschen Psychiatriegeschichte fördern und Mahnmale errichten um an die schrecklichen Taten zu erinnern.“ |
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Donnerstag, 20 Januar 2011 |
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Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, möchte daran erinnern, dass Menschen mit Behinderungen zu den ersten Opfern des Nationalsozialismus in Deutschland gehörten. Nationalsozialisten ermordeten im sogenannten „T4-Programm“ ab 1939 über 100.000 Menschen mit Behinderungen. Bereits ab 1934 wurden von den Nazis so bezeichnete „Erbkranke“ systematisch erfasst, selektiert und zwangssterilisiert. Wissenschaftler führten an vielen weiteren medizinische Experimente durch. |
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Freitag, 14 Januar 2011 |
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Der große Freiheitsdrang einer neuen Heimbewohnerin war es, der Edith Mädche vom Sozialdienst des Seniorenzentrums Katherinenstift in Wiesbaden auf die Idee brachte, einmal ein Personenortungssystem auszuprobieren. „Die Frage war: Wie können wir ihr die Freiheit lassen?“ Mehrmals verließ eine Bewohnerin des von der EVIM getragenen Katharinenstiftes unbemerkt das Gelände der Einrichtung, langes Suchen war die Folge. Nachdem Edith Mädche Erkundigungen bei der Deutschen Alzheimer Gesellschaft eingezogen hatte, wurde klar, dass man ein GPS-System testen wollte. Kurz entschlossen rief Edith Mädche bei der Redaktion Telematik-Markt.de an, um für die Kaufentscheidung den von der Fachzeitung angebotenen Anwendertest zu nutzen. |
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Dienstag, 04 Januar 2011 |
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Berlin - Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe rechnet mit einem Richtungswechsel in der deutschen Ärzteschaft bei der umstrittenen Präimplantationsdiagnostik (PID). „Ich gehe davon aus, dass sich der nächste Ärztetag für die Zulassung der PID in engen Grenzen aussprechen wird“, sagte er in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau (27.12.2010). „Die Pränataldiagnostik ist heute nicht mehr wegzudenken. Würde man die PID verbieten, gäbe es eine unlogische Diskrepanz. Warum sollte es untersagt sein, einen Embryo vor der Einpflanzung in den Mutterleib auf genetische Schäden zu untersuchen, wenn gleichzeitig bei einer festgestellten Behinderung Spätabtreibungen erlaubt sind?“ Der BÄK-Präsident betonte: „Mir wäre es am liebsten, es gäbe weder die PID noch die Pränataldiagnostik.“ |
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