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Freitag, 08 Juli 2011 |
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Markus Kurth zur Entscheidung einer Mehrheit der Abgeordneten im Deutschen Bundestag, künftig die Präimplantationsdiagnostik (PID) zuzulassen. |
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Mittwoch, 06 Juli 2011 |
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Brüssel - Der Generalanwalt beim Europäischen Gerichtshof Yves Bot hat in einem aktuellen Schlussantrag bekräftigt, dass nach Europarecht dem menschlichen Embryo ab dem Zeitpunkt der Befruchtung Menschenwürde zukommt. Auf diesen Sachverhalt wies der gesundheitspolitische Sprecher der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP/Christdemokraten) Dr. Peter Liese im Vorfeld zur Abstimmung zur Präimplantationsdiagnostik im Deutschen Bundestag hin. Bei dem Verfahren am Europäischen Gerichtshof geht es um die Frage, ob menschliche Embryonen patentierbar sind. Der deutsche Forscher Brüstle vertritt mit seinen Anwälten die Position, dass ein Ausschluss von der Patentierbarkeit erst ab dem 14. Tage d. h. nach der Einnistung in die Gebärmuter gilt. Der Generalanwalt hat aber in seinem Plädoyer das Gegenteil festgestellt. |
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Dienstag, 28 Juni 2011 |
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Berlin - „Ich persönlich, als Mensch, bin gegen die PID. Aber angesichts des wissenschaftlichen Fortschritts werden wir sie nicht verhindern können“, sagte Bundesärztekammer-Präsident Dr. Frank Ulrich Montgomery in einem Interview mit der FAZ am Sonntag (26.06.). „Und: Weil die Pränataldiagnostik zulässig ist, also die PND, nach der behinderte Embryonen abgetrieben werden dürfen, ist es nur logisch, dass man die PID bei bestimmten Indikationen zulässt.“ Mit der Ethikkommission wolle die Bundesärztekammer ein Gremium schaffen, das das Verfahren wenigstens auf die notwendigen Fälle begrenze. „Wir wollen auf keinen Fall, dass die PID standardmäßig benutzt wird, um bei jeder In-vitro-Befruchtung die Chancen zu erhöhen“, so Montgomery. |
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Montag, 27 Juni 2011 |
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Berlin - „Wenn sich der Gesetzgeber für eine Zulassung der Präimplantationsdiagnostik ausspricht, wird die Ärzteschaft Verantwortung dafür übernehmen, dass dieses Verfahren unter kontrollierten Bedingungen und nur bei vorheriger fachkundiger Beratung angewendet wird.“ Das sagte Prof. Dr. Jan Schulze, Präsident der Sächsischen Landesärztekammer und Mitglied des Vorstands der Bundesärztekammer bei der Vorstellung eines Memorandums der BÄK zur Präimplantationsdiagnostik (PID). Das von einer Arbeitsgruppe des Vorstandes der Bundesärztekammer (BÄK) und des Wissenschaftlichen Beirats der BÄK erarbeitete Papier zeigt medizinische, ethische sowie rechtliche Argumente für eine begrenzte Zulassung der PID auf. Der 114. Deutsche Ärztetag in Kiel hatte im Juni dem Memorandum mit großer Mehrheit zugestimmt. |
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Donnerstag, 16 Juni 2011 |
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Peter Singer erhielt am 3. Juni 2011 für sein Engagement um Tierrechte von der Giordano-Bruno-Stiftung geehrt. Die Stiftung setzt sich auch für ein uneingeschränktes Recht auf die Präimplatationsdiagnostik (PID) ein. Peter Singer plädierte in der Vergangenheit unter anderem dafür, behinderte Kinder bis zum 28. Lebenstag töten zu können. Der Preis für Singer ist ein Schlag ins Gesicht aller Menschen mit Behinderungen. |
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Freitag, 10 Juni 2011 |
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Wiesbaden - Im ersten Quartal des Jahres 2011 wurden rund 29 000 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren das 2,8% oder 800 weniger als im ersten Quartal 2010. |
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Donnerstag, 02 Juni 2011 |
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Kiel - „Ärztinnen und Ärzte haben Sterbenden unter Wahrung ihrer Würde und unter Achtung ihres Willens beizustehen. Es ist ihnen verboten, Patienten auf deren Verlangen zu töten. Sie dürfen keine Hilfe zur Selbsttötung leisten.“ Der Deutsche Ärztetag in Kiel hat diese Neuformulierung der (Muster-)Berufsordnung (MBO) beschlossen, um Ärztinnen und Ärzten mehr Orientierung im Umgang mit sterbenden Menschen zu geben. |
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Donnerstag, 02 Juni 2011 |
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Berlin - Die Giordano-Bruno-Stiftung hat den Rücktritt des CDU-Politikers Hubert Hüppe vom Amt des Behinderten-Beauftragten der Bundesregierung gefordert. "Hüppes Versuch, die Verleihung des Ethik-Preises 2011 an die Initiatoren des Great Ape Projekts zu verhindern, zeugt sowohl von fehlender Sachkenntnis als auch von erschreckend geringer Achtung der Prinzipien einer offenen pluralen Gesellschaft!", erklärte dazu gbs-Vorstandssprecher Michael Schmidt-Salomon. |
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Mittwoch, 01 Juni 2011 |
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"Die Deutsche Nationalbibliothek muss die für den kommenden Freitag geplante Verleihung des Ethik-Preises der Giordano-Bruno-Stiftung an Peter Singer in ihren Räumlichkeiten verhindern. Sollte die Verleihung nicht zu verhindern sein, erwarte ich eine deutliche Distanzierung der Deutschen Nationalbibliothek vom Preisträger", betonte Hubert Hüppe, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen. Die Giordano-Bruno-Stiftung tritt für die Freigabe der Präimplantationsdiagnostik ein. |
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Mittwoch, 01 Juni 2011 |
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Berlin - Der Deutsche Ärztetag in Kiel hat sich für eine Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) in engen Grenzen und unter kontrollierten Verfahrensvoraussetzungen ausgesprochen. Die Delegierten unterstützen damit ein Memorandum zur PID, das eine gemeinsame Arbeitsgruppe des Vorstandes der Bundesärztekammer (BÄK) und des Wissenschaftlichen Beirats der BÄK erarbeitet hat. Das Papier zeigt medizinische, ethische sowie rechtliche Argumente für eine begrenzte Zulassung des Verfahrens auf. Demnach sollte es Ziel des Indikationsmodells sein, Paaren mit hohem genetischem Risiko zu einer Schwangerschaft mit einem von dieser genetischen Erkrankung unbelasteten Embryo zu verhelfen. Nach Auffassung des Ärztetages ist die In-vitro-Befruchtung mit PID unter Gesichtspunkten der Zumutbarkeit für die Frau und des Entwicklungsstandes des vorgeburtlichen Lebens, in bestimmten Fällen ethisch weniger problematisch als eine Pränataldiagnostik mit nachfolgendem Schwangerschaftsabbruch. |
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Montag, 23 Mai 2011 |
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Baierbrunn - Was man nicht kennt, macht unsicher: Während Jüngere oft nicht wissen, wie sie sich gegenüber Behinderten verhalten sollten, haben ältere Bürger weitaus weniger Berührungsängste. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Apothekenmagazins "Senioren Ratgeber". |
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