Ethik
Mindestens jede 6. Schwangerschaft endet mit einer Abtreibung Drucken E-Mail
Dienstag, 16 März 2010
„Im Jahre 2009 kamen in Deutschland 110.700 ungeborene Kinder gewaltsam ums Leben. Es handelt sich allein um die statistisch gemeldeten Fälle, die Dunkelziffer liegt wesentlich höher. So richtig und notwendig die Entrüstung in Medien, Politik und Gesellschaft bei den nun bekannt gewordenen Missbrauchsfällen ist, so entlarvend bleibt die gleichzeitig herrschende Gleichgültigkeit gegenüber den Abtreibungen in Deutschland,“ kommentiert Mechthild Löhr, Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL) die gerade veröffentlichten Abtreibungszahlen des Statistischen Bundesamtes.
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3,3% weniger Schwangerschaftsabbrüche im Jahr 2009 Drucken E-Mail
Freitag, 12 März 2010
Wiesbaden - Im Jahr 2009 wurden dem Statistischen Bundesamt (Destatis) rund 110 700 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet und damit 3,3% oder 3 800 weniger als 2008. Knapp drei Viertel (73%) der Frauen, die 2009 Schwangerschaftsabbrüche durchführen ließen, waren zwischen 18 und 34 Jahren alt, 15% zwischen 35 und 39 Jahren. Fast 8% der Frauen waren 40 Jahre und älter. Die unter 18-Jährigen hatten einen Anteil von 4%. Ihre Anzahl ging im Vergleich zum Jahr 2008 um 400 auf rund 4 900 zurück. 40% der Schwangeren hatten vor dem Eingriff noch keine Lebendgeburt.
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Elektronische Gesundheitskarte Drucken E-Mail
Freitag, 05 März 2010
Zu irreführenden Meldungen, die Organisationen der Leistungserbringer hätten der Online-Anbindung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) zugestimmt, erklärt Dr. Franz-Joseph Bartmann, Vorsitzender des Ausschusses Telematik der Bundesärztekammer: „Meldungen, wonach die Organisationen der Leistungserbringer (Ärzte und Zahnärzte) der Online-Anbindung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) zugestimmt haben, sind falsch.
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Ethikrat diskutierte über Mensch-Tier-Mischwesen Drucken E-Mail
Samstag, 27 Februar 2010
Berlin - Die Vermischung menschlicher und tierischer Gene, Zellen und Gewebe im Labor wirft ethische Fragen nach der Bedeutung und möglichen Verwischung der Grenze zwischen Mensch und Tier auf, zu denen der Deutsche Ethikrat derzeit eine Stellungnahme erarbeitet. Vor diesem Hintergrund hat der Rat am 25. Februar 2010 Experten aus den USA, Großbritannien und Österreich zu einer öffentlichen Anhörung eingeladen.
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Chancen und Grenzen der Genomforschung Drucken E-Mail
Dienstag, 23 Februar 2010
Berlin - Die rasanten Fortschritte der modernen Biotechnologie eröffnen viel versprechende Perspektiven. Wie aber geht die Gesellschaft mit völlig neuartigen Technologien und Möglichkeiten um? Deutsche, finnische und österreichische Wissenschaftler stellen sich der Aufgabe, die Chancen und Grenzen der Genomforschung zu analysieren und zu reflektieren. In interdisziplinären Forschungsverbünden sollen ethische, rechtliche, soziokulturelle und ökonomische Aspekte untersucht werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die internationale "ELSA-GEN"-Initiative in den kommenden drei Jahren mit 2,2 Millionen Euro.
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Ethisch nachhaltige Geldanlagen Drucken E-Mail
Freitag, 05 Februar 2010
Hannover - Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat am vergangenen Wochenende die vom Arbeitskreis Kirchliche Investments erarbeitete Standortbestimmung und Definition für Geldanlagen im Bereich der evangelischen Kirche bestätigt. Dabei stand im Mittelpunkt der Beratungen, dass die EKD und ihre Gliedkirchen ihr Anlageverhalten nicht nur an ökonomischen, sondern auch an ethischen, moralischen und nachhaltigen Kriterien ausrichten sollen, wie es auch bisher schon geschehe.
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Helsinki-Deklaration: Ethikkodex in der Kritik Drucken E-Mail
Montag, 01 Februar 2010
Mit der Erklärung von Helsinki hatte der Weltärztebund 1964 einen allgemein anerkannten Ethikkodex zum Schutz von Menschen geschaffen, die an klinischen Studien zur Erprobung neuer Therapien teilnehmen. Eine Revision im Jahr 2000 löste jedoch eine heftige Kontroverse aus. Die Probleme sind nach Ansicht einer Medizinethikerin in der Fachzeitschrift "DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift" (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2009) auch nach einer 2008 erfolgten erneuten Überarbeitung nicht gelöst worden.
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Verbesserung der Kommunikation zwischen Arzt und werdenden Eltern Drucken E-Mail
Samstag, 30 Januar 2010
Mainz - Durch die raschen Fortschritte der medizinischen, insbesondere der genetischen Diagnostik hat sich speziell die Früherkennung von Erkrankungen des ungeborenen Kindes (Pränataldiagnostik) in den letzten 30 Jahren zunehmend von einer Spezialuntersuchung für wenige zu einem Testverfahren für fast alle Schwangeren entwickelt. Dabei erlaubt die moderne Medizin in der Schwangerschaft so detaillierte Diagnosen und Prognosen wie nie zuvor. Das Wissen der Frauen über Pränataldiagnostik, deren Absicht, Chancen, Risiken und Folgen steht jedoch in deutlicher Diskrepanz zur Häufigkeit ihrer Anwendung. Somit befinden sich Schwangere immer wieder unvorbereitet in der Situation, dass ein erhöhtes Risiko für das Vorliegen einer Behinderung beim ungeborenen Kind diagnostiziert wird. Dies löst in der Regel eine ganze Reihe von Nachuntersuchungen aus, die die Beteiligten häufig dazu zwingen, vorher nicht bedachte Konsequenzen zu ziehen.
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Gedenkstätte für die im Dritten Reich ermordeten Menschen mit Behinderungen Drucken E-Mail
Freitag, 29 Januar 2010
Aus Anlass des nationalen Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus, hat der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe am Mittwoch einen Kranz in der Tiergartenstraße 4 niedergelegt.
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Lebenshilfe erinnert an "Euthanasie"-Opfer Drucken E-Mail
Dienstag, 26 Januar 2010
Berlin - 1939 unterzeichnete Hitler den "Euthanasie-Erlass", eine extrem verharmlosende Bezeichnung für den Massenmord an behinderten und kranken Menschen. Er hatte die Unterschrift auf den 1. September datiert, um den Vernichtungskrieg nach innen und außen zeitgleich beginnen zu lassen.
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Kranzniederlegung am Mahnmal der Grauen Busse Drucken E-Mail
Montag, 18 Januar 2010
„Heute vor 70 Jahren begann der Transport psychisch Kranker und Behinderte in grau gestrichenen Bussen in die Tötungsanstalt Grafeneck. 25 Männer wurden am 18. Januar 1940 aus der Heilanstalt München-Haar nach Grafeneck transportiert und dort noch am selben Tag ermordet. Insgesamt kamen 10.654 Menschen in Grafeneck ums Leben“, sagte Arbeits- und Sozialministerin Dr. Monika Stolz heute in Stuttgart. Zum Gedenken an diese ersten Opfer legte die Ministerin gemeinsam mit Mike Münzing von der Gedenkstätte Grafeneck e.V. und Wolfgang Rieger, Geschäftsführer des ZfP Südwürttemberg einen Kranz am Mahnmal der Grauen Busse nieder.
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