Ethik
1,3% mehr Schwangerschaftsabbrüche im ersten Quartal 2010 Drucken E-Mail
Samstag, 12 Juni 2010
Wiesbaden - Im ersten Vierteljahr 2010 wurden dem Statistischen Bundesamt (Destatis) rund 29 800 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet und damit 1,3% oder 400 mehr als im ersten Quartal 2009.
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Jeder Mensch hat das Recht auf ein Sterben in Würde Drucken E-Mail
Dienstag, 08 Juni 2010
Hannover - Modernste Technik soll es unheilbar kranken Menschen möglich machen, ihr letztes Lebensjahr so selbstbestimmt wie möglich zu Hause zu verbringen. „Intelligente technische Unterstützungsmöglichkeiten in der häuslichen Versorgung für Menschen in ihrem letzten Lebensjahr", kurz PAALiativ, heißt das Projekt, das im Oktober 2009 in Oldenburg an den Start gegangen ist. „Jeder Mensch hat das Recht auf ein Sterben in Würde. Technik kann und soll menschliche Zuwendung nicht ersetzen. Aber technische Produkte können Patienten, Angehörige und Pflegepersonal im heimischen Umfeld unterstützen", sagte Sozialstaatssekretär Heiner Pott anlässlich des 2. Konsortialtreffens des Projekts heute in Oldenburg. „Sie können dabei helfen, Krisen zu vermeiden und erhöhen so die Sicherheit der Patienten."
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Nazi-Morde an Menschen mit Behinderungen nicht vergessen Drucken E-Mail
Freitag, 28 Mai 2010
„Beim Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus dürfen die zu Forschungszwecken missbrauchten und ermordeten Menschen mit Behinderungen nicht vergessen werden. Das geplante virtuelle Mahnmal 'gedenkort-T4.eu' kann für ein europa-weites Gedenken einen wichtigen Beitrag leisten“, erklärt der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe.
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Nie nach dem Warum fragen! Drucken E-Mail
Donnerstag, 20 Mai 2010
Hamburg - Das Schicksal mutet R&B-Sängerin Toni Braxton viel zu - einer ihrer Söhne ist Autist, sie selbst leidet nach einer Herzattacke an einer chronischen Angina Pectoris, unlängst zerbrach ihre Ehe.
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Empfehlungen zum Umgang mit Patientenverfügungen überarbeitet Drucken E-Mail
Montag, 03 Mai 2010
Um den Ärztinnen und Ärzten in Deutschland eine Orientierung zu geben, wie sie mit Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten umgehen sollten, hat die Bundesärztekammer (BÄK) gemeinsam mit der Zentralen Ethikkommission bei der BÄK die bisherigen Empfehlungen überarbeitet. Nach Inkrafttreten des Dritten Betreuungsrechtsänderungsgesetzes im vergangenen Herbst war eine Überarbeitung der Empfehlungen aus dem Jahr 2007 geboten. Diese knüpfen an die BÄK-Grundsätze zur ärztlichen Sterbebegleitung an und berücksichtigen die Änderungen des Gesetzgebers im Betreuungsrecht.
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Ausweg am Lebensende Drucken E-Mail
Montag, 03 Mai 2010
Eine spannende Diskussion fand am 28.4.10 in der Sendung „SWR2 Forum“ statt. Die Frage nach dem ärztlich assistierten Suizid stand im Mittelpunkt der Sendung „Wie wollen wir sterben“ mit Dr. de Ridder, Bundeärztekammerpräsident Jörg-Dietrich Hoppe und dem Münchner Rechtsanwalt Wolfgang Putz. Besonders interessant war dabei die Aussage von Hoppe, dass Ärzte, die einem schwer kranken Patienten bei einer Selbsttötung helfen, in bestimmten Situationen keine Konsequenzen von der Bundesärztekammer zu befürchten hätten.
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Paradigmenwechsel bei der standesrechtlichen Beurteilung des „Arztethos“? Drucken E-Mail
Montag, 03 Mai 2010
Bundesärztekammerpräsident Hoppe gibt Informationen über anstehende (interne) Debatte über die ärztliche Suizidassistenz preis.
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"Wunsch nach eigenem Kind rechtfertigt nicht jede Manipulation" Drucken E-Mail
Sonntag, 18 April 2010
Brüssel - "Die jetzt bekannt gewordenen neuen britischen Embryonenexperimente ermöglichen den Weg zum geklonten Baby." Davor warnte der gesundheitspolitischen Sprecher der größten Fraktion im Europäischen Parlament EVP (Christdemokraten), Dr. med. Peter Liese.
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Arztethos und Berufsethik Drucken E-Mail
Montag, 12 April 2010
Der Medizin- und Pflegerechtler Lutz Barth kritisiert erneut in aller Deutlichkeit die Bundesärztekammer und einige Medizinethiker.
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Notlügen erlaubt Drucken E-Mail
Samstag, 03 April 2010
Baierbrunn - Die Deutschen nehmen es mit der Wahrheit zwar ziemlich genau, mit kleinen Notlügen haben die meisten aber keine Probleme. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der "Apotheken Umschau". "Du sollst nicht lügen" - an dieses Gebot versuchen sich fast zwei Drittel (61,6%) der Befragten unbedingt zu halten. Ausgenommen davon sind kleine Schwindeleien oder Ausreden im Alltag: Viele (71,8%) halten Notlügen für annehmbar, wenn sie dazu dienen, sich Probleme und Ärger zu ersparen.
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Forschungspreis ausgeschrieben Drucken E-Mail
Donnerstag, 01 April 2010
Berlin - Ärzte haben in der Zeit des Nationalsozialismus aktiv an der systematischen Ermordung von Kranken mitgewirkt. Außerdem haben sich führende Vertreter der Ärzteschaft an der Vertreibung ihrer jüdischen Kolleginnen und Kollegen beteiligt. Auch wenn die Mitschuld der Ärzte an den Verbrechen der NS-Gewaltherrschaft im Rahmen verschiedener Forschungsprojekte wissenschaftlich untersucht wurde, ist die Rolle der Ärzteschaft im Nationalsozialismus bei weitem nicht ausreichend aufgearbeitet worden. Deshalb haben das Bundesgesundheitsministerium (BMG), die Bundesärztekammer (BÄK) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) nunmehr zum dritten Mal einen Forschungspreis für wissenschaftliche Arbeiten zur Geschichte der Ärzte während der NS-Diktatur ausgeschrieben. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.
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